- 10.04.2014, 08:30:17
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NEWS: Die teuren Privilegien der gefeuerten KABEG-Chefin
Umstrittener Änderungsvertrag soll Ex-Chefin der Kärntner Krankenhaus-Betriebsgesellschaft rund 36.000 Euro gebracht haben. Justiz ermittelt auch gegen Kurt Scheuch.
Utl.: Umstrittener Änderungsvertrag soll Ex-Chefin der Kärntner
Krankenhaus-Betriebsgesellschaft rund 36.000 Euro gebracht
haben. Justiz ermittelt auch gegen Kurt Scheuch. =
Wien (OTS) - Seit vor einigen Wochen bekannt wurde, dass die Kärntner
Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG ihre im Juni 2013
entlassene Chefin Ines Manegold angezeigt hat, herrscht Aufregung.
Dem Nachrichtenmagazin NEWS liegen nun mehrere Schlüsseldokumente in
dieser Causa vor. Und diese könnten auch Kurt Scheuch, dem früheren
freiheitlichen Klubobmann im Kärntner Landtag, Kopfzerbrechen
bereiten.
NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe im Detail über eine
umstrittene "Änderungsvereinbarung", die Manegold nur wenige Monate
nach ihrem Amtsantritt als KABEG-Chefin im Jahr 2010 teure
Privilegien verschafft haben soll. Nicht nur, dass nachträglich eine
Art Inflationsanpassung des Vorstandsentgelts festgeschrieben wurde:
Darüber hinaus gab es ausführliche Vereinbarungen in Bezug auf
Dienstreisen (5-Sterne-Hotels), die private Nutzung von Handy und
Notebook (10 Euro Privatkostenanteil pro Monat) sowie Änderungen in
Bezug auf die private Nutzung des Dienstwagens zulasten der KABEG.
Laut KABEG wurden diese Änderungen ohne notwendigen
Aufsichtsratsbeschluss durchgeführt. Auf einem separaten Blatt am
Ende des Dokuments findet sich augenscheinlich die Unterschrift Kurt
Scheuchs, der damals KABEG-Aufsichtsratschef war. Die KABEG beziffert
ihren Schaden aus der Änderungsvereinbarung mit zumindest 37.876,05
Euro. 36.144,81 Euro seien als zusätzliches Gehalt Manegolds zu
betrachten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Manegolds Anwalt weist
sämtliche Vorwürfe zurück. Der Vertrag wäre nur an die
Geschäftsführerverträge anderer Landesgesellschaften angeglichen
worden. Kurt Scheuch war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
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