SJ-Moitzi & Hanke: Kein Kuhhandel mit der 6. Urlaubswoche!

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, statt Arbeitszeitverlängerung durch die Hintertüre!

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend fordert schon seit Längerem eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich:
"Arbeitszeitverkürzung schafft Arbeitsplätze. Weniger Stunden am Tag und mehr Urlaub sind notwendig um Burnout und Ausbeutung zu reduzieren. Hier darf man sich auf keinen Kuhhandel auf den Rücken der Jugendlichen und ArbeiterInnen einlassen. Wir fordern Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, statt Arbeitszeitverlängerung durch die Hintertüre!", kritisiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, die derzeit kolportierte "Paketlösung".

"Die von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer getrommelte Flexibilisierung der Arbeitszeit ist in Wahrheit eine Verlängerung, die nicht nur keine neuen Arbeitsplätze schafft, sondern welche kostet. Sie zwingt Beschäftigte zu Mehrarbeit und Überstunden und vernichtet dadurch Arbeitsplätze!", so Marina Hanke, Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien. Auch die deutlich über dem EU-Schnitt befindliche Jahresarbeitszeit in Österreich mache laut Moitzi und Hanke deutlich, dass genau das Gegenteil Gebot der Stunde sei: "Arbeitszeitverkürzung und eine gerechte Verteilung des Arbeitsvolumens!"

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