- 09.04.2014, 12:40:01
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JVP Landesobmann Michlmayr: Politisches Interesse früh fördern!
Nur jeder zweite Erstwähler nützt sein Wahlrecht!
Utl.: Nur jeder zweite Erstwähler nützt sein Wahlrecht! =
St. Pölten (OTS) - Laut einer kürzlich präsentierten Studie (Wählen
mit 16 bei der Nationalratswahl 2013) lag die Wahlbeteiligung bei
Erstwähler deutlich unter jener der restlichen Bevölkerung. Die
Studie zeigt eindeutig einen Zusammenhang zwischen Interesse an
Politik und der Bereitschaft wählen zu gehen. Je geringer das
Interesse an Politik ist, desto geringer die Wahlbeteiligung. Im
aktuellen Regierungsprogramm konnte "Politische Bildung" als
Pflichtmodul im Geschichtsunterricht verankert werden.
Die JVP setzt sich seit Jahren für mehr politische Bildung an
Schulen ein. "Je früher man die Jungen für Politik sensibilisiert,
erklärt, wie Politik und die System funktionieren, umso besser wird
ihre Wahrnehmung sein und umso mehr werden wählen gehen. Wenn man in
Zukunft mehr als die Hälfte der Erstwähler bei einer Wahl haben
möchte, so muss man bereits in der Schule und am Lehrplatz durch
verschiedene Aktionen das Interesse an Politik wecken",
schlussfolgert JVP Landesobmann Lukas Michlmayr. "Besonders unseren
männlichen Lehrlingen müssen wir in Zukunft mehr Aufmerksamkeit
schenken, von ihnen gingen nur vier von zehn zur Wahl."
Selbige Forderung stellt auch Landesobmann der Schülerunion
Niederösterreich, Felix Wagner: "Wenn Schulen mehr Angebote im
Bereich der politischen Bildung setzen, steigert das nachweislich das
Interesse junger Menschen an Politik. Die Jungwählerstudie zeigt
deutlich, dass die Umsetzung unserer Forderung nach Einführung eines
Schulfachs
"Politische Bildung" ab der 7ten Schulstufe notwendiger denn je
ist. Hier muss gehandelt werden, um keine "Lost Generation" in Punkto
Wahlbeteiligung zu erzeugen. Bei einer Umfrage der
Bundesschülervertretung letzten Herbstes stimmten 83% von 1300
Schülerinnen und Schülern für ein eigenes Schulfach Politische
Bildung".
"Die Einführung eines Pflichtmoduls ist ein guter erster Schritt.
Ich appelliere an die Direktionen und Schulpartner, schulautonom
möglichst viele Aktionen zur Aufwertung der politischen Bildung
durchzuführen. Langfristig führt aus unserer Sicht an der
flächendeckenden Einführung eines eigenständigen Schulfachs in allen
Schultypen jedoch kein Weg vorbei, um alle Schülerinnen und Schüler
bestmöglich auf eine politische und gesellschaftliche Partizipation
vorzubereiten", zeigt sich auch die junge Landtagsabgeordnete Mag.
Bettina Rausch, Bildungssprecherin der VP NÖ überzeugt.
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