JVP Landesobmann Michlmayr: Politisches Interesse früh fördern!

Nur jeder zweite Erstwähler nützt sein Wahlrecht!

St. Pölten (OTS) - Laut einer kürzlich präsentierten Studie (Wählen mit 16 bei der Nationalratswahl 2013) lag die Wahlbeteiligung bei Erstwähler deutlich unter jener der restlichen Bevölkerung. Die Studie zeigt eindeutig einen Zusammenhang zwischen Interesse an Politik und der Bereitschaft wählen zu gehen. Je geringer das Interesse an Politik ist, desto geringer die Wahlbeteiligung. Im aktuellen Regierungsprogramm konnte "Politische Bildung" als Pflichtmodul im Geschichtsunterricht verankert werden.

Die JVP setzt sich seit Jahren für mehr politische Bildung an Schulen ein. "Je früher man die Jungen für Politik sensibilisiert, erklärt, wie Politik und die System funktionieren, umso besser wird ihre Wahrnehmung sein und umso mehr werden wählen gehen. Wenn man in Zukunft mehr als die Hälfte der Erstwähler bei einer Wahl haben möchte, so muss man bereits in der Schule und am Lehrplatz durch verschiedene Aktionen das Interesse an Politik wecken", schlussfolgert JVP Landesobmann Lukas Michlmayr. "Besonders unseren männlichen Lehrlingen müssen wir in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken, von ihnen gingen nur vier von zehn zur Wahl."

Selbige Forderung stellt auch Landesobmann der Schülerunion Niederösterreich, Felix Wagner: "Wenn Schulen mehr Angebote im Bereich der politischen Bildung setzen, steigert das nachweislich das Interesse junger Menschen an Politik. Die Jungwählerstudie zeigt deutlich, dass die Umsetzung unserer Forderung nach Einführung eines Schulfachs

"Politische Bildung" ab der 7ten Schulstufe notwendiger denn je ist. Hier muss gehandelt werden, um keine "Lost Generation" in Punkto Wahlbeteiligung zu erzeugen. Bei einer Umfrage der Bundesschülervertretung letzten Herbstes stimmten 83% von 1300 Schülerinnen und Schülern für ein eigenes Schulfach Politische Bildung".

"Die Einführung eines Pflichtmoduls ist ein guter erster Schritt. Ich appelliere an die Direktionen und Schulpartner, schulautonom möglichst viele Aktionen zur Aufwertung der politischen Bildung durchzuführen. Langfristig führt aus unserer Sicht an der flächendeckenden Einführung eines eigenständigen Schulfachs in allen Schultypen jedoch kein Weg vorbei, um alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf eine politische und gesellschaftliche Partizipation vorzubereiten", zeigt sich auch die junge Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch, Bildungssprecherin der VP NÖ überzeugt.

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