BV Josefstadt fürchtet weiter um Steffl-Blick

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich die Bezirksvorsteherin des 8. Bezirks, Veronika Mickel-Göttfert, am Mittwoch, über das Zugeständnis von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, dass die Sichtachse auf den Stephansdom erhalten bleiben solle. Noch handle es sich aber lediglich um eine mündliche Zusage. Bis sie die neuen Pläne nicht "schwarz auf weiß" habe, werde sie nichts unversucht lassen.

Das Siegerprojekt für das Gebäude, das an Stelle des Glaspalastes in der Rathausstraße 1 entstehen solle, nehme auf die Sichtachse keine Rücksicht, meinte Mickel-Göttfert. Kurz nach Bekanntwerden der neuen Pläne habe die Kritik der BürgerInnen nicht mehr abgenommen und eine Petition für den Beibehalt des Steffl-Blickes über die Josefstädter Straße inzwischen über 2.000 Unterschriften erreicht. Zudem stellte die Bezirksvorsteherin die Notwendigkeit des Abrisses infrage. Falls dieser aber unumgänglich sei, müsste die Stadt Maßnahmen setzen, die durch den Abriss mögliche Umwelt- und Lärmbelastung in Grenzen zu halten. Wünschenswert sei des Weiteren, die JosefstädterInnen in den Planungsprozess einzubinden.

Weitere Informationen gibt die Bezirksvorstehung Josefstadt unter post@bv08.wien.gv.at. (Schluss) tai

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