- 08.04.2014, 13:00:07
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Spindelegger: Mölzer als österreichischer Repräsentant untragbar
Kandidaturverzicht Mölzers erfolgt zu spät – FPÖ-Spitze hat verabsäumt, sich zu distanzieren – FPÖ muss sich Verantwortung gegenüber Menschen und Verfassung bewusst werden
Utl.: Kandidaturverzicht Mölzers erfolgt zu spät – FPÖ-Spitze hat
verabsäumt, sich zu distanzieren – FPÖ muss sich Verantwortung
gegenüber Menschen und Verfassung bewusst werden =
Wien, 08. April 2014 (ÖVP-PD) Als "immensen Schaden für die
Republik Österreich" bezeichnete Vizekanzler Michael Spindelegger
die Causa Mölzer. Es sei "untragbar, dass jemand, der die EU mit
dem Dritten Reich vergleicht und rassistisch hetzt, als Kandidat
bei Wahlen antritt". Der Kandidaturverzicht Mölzers sei zwar zu
begrüßen, aber sei dennoch zu spät erfolgt, so Michael
Spindelegger, der klare Worte der FPÖ-Führung bis jetzt vermisst.
"Die FPÖ-Spitze ist der Bevölkerung wochenlang eine klare
Stellungnahme zu Mölzers Verfehlungen schuldig geblieben und hat es
verabsäumt, sich umgehend zu distanzieren", hält der Vizekanzler
fest. Die FPÖ-Spitze soll nun dafür Sorge tragen, dass es in dieser
Partei künftig keinen Raum mehr für Nationalismus und Rassismus
gibt. "In Österreich darf es keinen Platz für extremistische
Entgleisungen geben. Als demokratisch gewählte Partei trägt die FPÖ
Verantwortung gegenüber den Menschen und der Bundesverfassung. Und
dessen muss sie sich bewusst werden", schließt Michael
Spindelegger. ****
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, www.facebook.com/michael.spindelegger
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