Ostern: Wiener Marktamt kontrolliert Eier und Schinken

Wien (OTS) - Zur Osterzeit gehören Schoko-Osterhasen, bunte Eier, Osterpinzen, Schinken, Osterlämmer und natürlich Spinat. Damit es nach dem Verzehr keine böse Überraschung gibt, führt das Wiener Marktamt (MA 59) strenge Kontrollen durch. So werden bis Ostern laufend Proben von Ostereiern verschiedener ErzeugerInnen gezogen und an ein Labor zur Untersuchung übermittelt. Auch Spinat wird genau begutachtet und auf Nitrat, das in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt wird, untersucht. Zusätzlich wird die ordnungsgemäße Deklaration der Eier überprüft.

Der Erzeugercode ist gesetzlich vorgeschrieben. Seit Beginn 2004 muss jedes Ei eine entsprechende Stempelkennzeichnung aufweisen. Diese besteht aus Ziffern und Buchstaben, wobei die erste Ziffer Auskunft über die Haltungsform gibt: 0 steht für Bio-Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 bedeutet Bodenhaltung und mit 3 werden Käfigeier ausgewiesen. Käfigeier sind nicht verboten, sondern aufgrund gesetzlicher Regelungen noch bis 2020 möglich.

KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger:
"Mit unserer Schwerpunktaktion zu Ostern sorgt sich das Wiener Marktamt darüber, dass auf den Tellern der Wienerinnen und Wiener nur einwandfreie Lebensmittel landen sollen. Strenge Kontrollen garantieren dabei eine hohe Lebensmittelqualität. Darauf können sich die WienerInnen verlassen."

Kein Grund zur Sorge besteht laut Marktamt, wenn bei Ostereiern nicht nur die Schale, sondern auch das Ei selbst eingefärbt ist: Bei der handelsüblichen Eierfarbe handelt es sich um Lebensmittelfarbe, die gefahrlos gegessen werden kann.

Aber auch Osterschinken und Teile vom Lamm nimmt das Wiener Marktamt unter die Lupe. Den KonsumentInnen raten die ExpertInnen der MA 59, die Farbe des Osterfleisches zu prüfen: Vergraute Stellen dürfen nicht erkennbar sein.

Um österliche Stimmung zu tanken, zahlt sich übrigens ein Besuch der Osteranlassmärkte aus: Neben bunt gefärbten Ostereiern und anderen österlichen Köstlichkeiten sind dort auch jede Menge kreative Ostergeschenke zu finden. Neben den bekannten Ostermärkten Am Hof, auf der Freyung beim Schottenkloster und vor dem Palais Harrach und in Schönbrunn, gibt es noch den Ostermarkt am Franz-Jonas-Platz.

Nähere Informationen gibt es bei der kostenlosen Lebensmittel-Hotline unter der Wiener Telefonnumer 4000-8090. Die Hotline ist Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, Samstag zwischen 9 und 17 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt. (Schluss)grs

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Mediensprecherin Stadträtin Sandra Frauenberger
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