Die Lange Nacht der Forschung 2014

BesucherInnenrekord unterstreicht Interesse der Bevölkerung an Wissenschaft und Forschung

Wien (OTS) - Am vergangenen Freitag, den 4. April, fand bereits zum sechsten Mal die Lange Nacht der Forschung statt. Erstmals haben dabei alle 9 Bundesländer an einem gemeinsamen Termin teilgenommen. Bis Mitternacht dauerte die faszinierende Reise durch die Forschungsinstitutionen und Unternehmen, die einer breiten Bevölkerung normalerweise verborgen bleiben.

"Der Ansturm übertraf all unsere Erwartungen. Mit 136.500 BesucherInnen war dieser Event ein weithin sichtbares Zeichen der Leistungsfähigkeit des österreichischen Forschungs- und Innovationssystems!" fasst der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch die Bedeutung der Veranstaltung zusammen. "Es zeigte sich eindrucksvoll, dass in der Bevölkerung sehr großes Interesse an den Zukunftsthemen Forschung und Innovation vorhanden ist und der Dialog zwischen Wissenschaftscommunity und Bevölkerung gewünscht wird. Allen Beteiligten, vor allem den an den Stationen eingesetzten WissenschafterInnen und ForscherInnen, sei deshalb hiermit der Dank ausgesprochen!"

Bei speziellen Führungen, hochinteressanten Vorträgen und informativen Ausstellungen wurden Wissenschaft, Forschung und Innovation zum Anfassen und Erleben präsentiert - nicht nur für Erwachsene. Die Lange Nacht der Forschung bot auch ein ganz speziell auf Kinder zugeschnittenes Programm, das den jüngeren Generationen auf spielerische Art und Weise das Thema Wissenschaft und Forschung näher brachte, und auch von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt wurde.

Die Lange Nacht der Forschung ist der größte Forschungsevent in Österreich und wurde 2005 auf Initiative u.a. vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) gestartet. Bei der diesjährigen Veranstaltung brachte sich der Rat in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Finanziert wurde die Lange Nacht der Forschung 2014 durch das Bundesministerium für Wissenschaft-, Forschung- und Wirtschaft (BMWFW) sowie das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF). Für die operative Abwicklung in den Regionen waren VertreterInnen der Bundesländer zuständig.

Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich 2016 stattfinden. Doch auch schon in der Zwischenzeit wird sich der Rat weiterhin für einen verstärkten Dialog der Wissenschaftscommunity mit der Bevölkerung einsetzen und entsprechende Dialogformate unterstützen.

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DI Dr. Ludovit Garzik
Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
Tel: 01 - 713 1414
E-Mail: l.garzik@rat-fte.at

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