• 07.04.2014, 13:42:13
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Stöger zum Weltgesundheitstag: Sicherheit in unsicheren Zeiten schaffen

Österreich ist europäisches Vorzeigeland beim Ausbau von Gesundheitsleistungen

Utl.: Österreich ist europäisches Vorzeigeland beim Ausbau von
Gesundheitsleistungen =

Wien (OTS) - Im Jahr 2014 konnten bereits zahlreiche wichtige
Verbesserungen im Gesundheitsbereich umgesetzt werden: "Wir haben
alleine in diesem Jahr die Gratis-Zahnspange beschlossen, die
HPV-Impfung ins kostenlose Kinderimpfprogramm aufgenommen, ein neues
Brustkrebsfrüherkennungsprogramm gestartet und den Mutter-Kind-Pass
um eine Hebammenberatungsstunde erweitert", listet
Gesundheitsminister Alois Stöger die bisherigen
Leistungserweiterungen im Gesundheitsbereich auf. Der Minister
weiter: "Damit heben wir uns in Europa deutlich ab, denn in anderen
Ländern werden aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Lage
Gesundheits- und Sozialleistungen eingespart und gekürzt. Wir müssen
den Menschen aber gerade in unsicheren Zeit mehr Sicherheit geben."

Stöger gibt auch einen Ausblick auf geplante Vorhaben: "Die kommenden
Jahre stehen im Zeichen des Systemwandels. Der Gesundheitsbereich hat
sich zu lange an seinen Institution orientiert. Zukünftig müssen wir
uns aber mehr an den Bedürfnissen der PatientInnen orientieren." Mit
der Gesundheitsreform sei die richtige Basis dafür geschaffen worden.
Die kürzlich beschlossene Gesundheitsförderungsstrategie ermöglicht
verstärkte Präventionsmaßnahmen in ganz Österreich. Und auch der
eingeläutete breite Dialog zur Konzeption wohnortnaher
Gesundheitsversorung wird noch in diesem Jahr zum Abschluss kommen.

Erneut verweist Stöger auf die Elektronische Gesundheitsakte ELGA,
die Anfang des Jahres zeitgerecht gestartet ist. Stöger: "ELGA wird
sich in den kommenden Monaten und Jahren schrittweise weiter
entwickeln. Region für Region, Einrichtung für Einrichtung und
Funktion für Funktion. "Bei der Realisierung dieses Großprojekts
achte ich mit Argusaugen darauf, dass der Nutzen für die Patientinnen
und Patienten im Fokus steht. Denn zu deren Vorteil machen wir ELGA."

Nicht zuletzt blickt der Gesundheitsminister anlässlich des heutigen
Weltgesundheitstags über die Landesgrenzen hinaus. Die WHO widmet
sich in diesem Jahr dem Thema "Vektorübertragene Krankheiten".
Darunter sind Infektionskrankheiten zu verstehen, die von
Stechmücken, Fliegen oder Zecken übertragen werden, wie z.B. Malaria,
Dengue-Fieber, Lyme-Borreliose, Zeckenenzephalitis, Leishmaniose oder
der West Nil Virus. Umstände wie die Klimaerwärmung oder der
globalisierte Reise- und Handelsverkehr können dazu beitragen, dass
sich invasive Mückenarten auch im europäischen Raum ansiedeln. Die
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) führt daher
seit 2011 ein Gelsen-Monitoring in Österreich durch, um die
Ausbreitung solcher exotischer Stechmücken und neuer
Krankheitserreger zu überwachen und durch geeignete Methoden und
Maßnahmen zu verhindern. Nähere Informationen zum West Nil Virus
bietet ein aktueller Folder unter http://www.bmg.gv.at/home/West_Nil

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