• 06.04.2014, 09:20:32
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Schuster: Gemeinden können uneinsichtige Hundehalter künftig strafen

Durch Gesetzesänderung ist ein rascheres Einschreiten gegen Hundebesitzer, welche die Exkremente ihres Vierbeiners liegen lassen, möglich

Utl.: Durch Gesetzesänderung ist ein rascheres Einschreiten gegen
Hundebesitzer, welche die Exkremente ihres Vierbeiners liegen
lassen, möglich =

St. Pölten (OTS/NÖI) - Zu einer Änderung im NÖ Hundehaltegesetz wird
es in der kommenden Sitzung des NÖ Landtags kommen. "In den
vergangenen Monaten ist die Zahl an rücksichtslosen
Hundebesitzerinnen und -besitzern, welche die Exkremente ihres
Vierbeiners einfach auf der Straße oder auch bei Kinderspielplätzen
oder ähnliches liegen lassen, leider gestiegen. Von dieser
unerfreulichen Entwicklung sind vor allem größere Gemeinden oder
Städte betroffen. Daher wird es künftig im Hundehaltegesetz die
Möglichkeit geben, dass Städte und Gemeinden künftig Aufsichtsorgane
bestellen können, die Hundehalterinnen und -halter mit
Organstrafmandaten strafen können, wenn sie achtlos die Exkremente
ihres Tieres einfach auf der Straße liegen lassen", erklärt
VP-Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Perchtoldsdorf, Martin
Schuster, den Grund für die Änderung.

"Das Zusammenleben zwischen Mensch und Vierbeiner in unseren
Gemeinden und Städten braucht klare und nachvollziehbare Regeln.
Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass die
Besitzer die 'Hinterlassenschaften' ihrer Hunde richtig entsorgen,
doch leider gibt es immer wieder Hundehalterinnen und -halter, die
hier sehr rücksichtslos agieren und sie einfach liegen lassen. Da
sich die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern in den vergangenen
Monaten gehäuft haben, habe ich dieses Thema bei uns im Landtagsklub
angesprochen und die Möglichkeit angeregt, uneinsichtige Hundehalter
einfacher strafen zu können. Mit der Novelle des Hundehaltegesetzes
wird eine wirksame Möglichkeit geschaffen, unmittelbar und rasch
einschreiten zu können, wenn sich vereinzelte Hundehalter und -innen
nicht an jene vom größten Teil der Hundehalter und -innen
akzeptierten und respektierten Regeln des Hundehaltegesetzes halten",
so Schuster weiter.

"Mit der Änderung schaffen wir eine wirksame Möglichkeit jene
uneinsichtigen Hundehalter strafen zu können, die sich nicht an
gewisse Spielregeln für das Zusammenleben zwischen Hunden und
Menschen halten wollen. Wobei es mir noch lieber wäre, wenn alle
Hundebesitzerinnen und -besitzer so verantwortungsvoll wären und
Strafen gar nicht notwendig wären."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NNV

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