- 03.04.2014, 14:10:30
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Mikl-Leitner holt Franz Küberl in neuen Migrationsrat
Experten sollen unter der Leitung Paul Lendvais Strategie entwickeln helfen - Innenministerin setzt auf Sachlichkeit und Fachwissen - Küberl: "Generalthema für Gegenwart und Zukunft"
Utl.: Experten sollen unter der Leitung Paul Lendvais Strategie
entwickeln helfen - Innenministerin setzt auf Sachlichkeit und
Fachwissen -
Küberl: "Generalthema für Gegenwart und Zukunft" =
Wien, 03.04.14 (KAP) Ein neuer "Migrationsrat für Österreich" soll
der Regierung Vorschläge zum Thema Zuwanderung liefern und eine
Gesamtstrategie entwickeln helfen. Experten unter der Leitung des
Publizisten Paul Lendvai sollen in den kommenden Jahren die Basis
für künftige Gesetze legen, kündigte Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien an. Als
Mitglied aus dem kirchlichen Bereich gewann sie den steirischen
Caritasdirektor (und langjährigen Caritas-Präsidenten) Franz Küberl,
der sich speziell um das Thema Gesundheit und Pflege annehmen soll.
Der Hintergrund dazu bildet laut Mikl-Leitner die Frage, welchen
Beitrag Migration leisten kann, "dass unsere Systeme sicher und
stabil bleiben".
"Migration ist ein Generalthema für die Gegenwart und Zukunft",
betonte Küberl am Donnerstag gegenüber "Kathpress". Er sehe den neu
geschaffenen Migrationsrat als Konkretisierung des
Regierungsprogramms, wo eine bessere Strukturierung rund um das
Thema Zuwanderung als notwendig erachtet wurde. Die Arbeitsweise und
das Zusammenwirken der unterschiedlichen Kompetenzen im Gremium
sollen bei einem ersten Koordinationstreffen Ende April festgelegt
werden, kündigte Küberl an.
Zuerst werde man sich einen Überblick über Studien zum Thema
verschaffen müssen, sich die demografische Entwicklung genau ansehen
und Leitlinien daraus entwickeln. Tatsache sei, dass Zuwanderung
einer der Faktoren sei, um Wohlstand, Stabilität und das soziale
Gefüge in Österreich abzusichern. Mit dem globalen Phänomen
Migration gelte es jedenfalls, so Küberl, "klug umzugehen".
Ministerin Mikl-Leitner betrachtet den Migrationsrat als
"zukunftsweisenden Schritt", wie sie beim Pressegespräch am
Donnerstag sagte. Das Thema Zuwanderung sei ein sehr komplexes Feld
und ein emotionales Thema, "daher braucht es ein Ausmaß an
Sachlichkeit und fachlichem Wissen".
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