Weidenholzer/Karas: Jerusalemweg ist Völkerverständigung in der Praxis

Österreichische EU-Abgeordnete bringen Ausstellung über den Jerusalemweg ins Europäische Parlament

Wien (OTS/SK) - "Der Jerusalemweg ist Völkerverständigung in der Praxis, die als internationales Friedensprojekt etabliert werden sollte", so der der EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer und der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas zur gestrigen Eröffnung der Fotoausstellung über den Jerusalemweg im Europäischen Parlament. Die beiden österreichischen EU-Abgeordneten haben die Ausstellung gemeinsam nach Brüssel geholt. ****

Im Zentrum der Ausstellung stehen Fotos und Filme der Jerusalemweg-Pilger, der beiden oberösterreichischen Polizisten Johannes Aschauer und Otto Klär sowie des ehemaligen Schirennläufers und Abfahrtsweltmeisters David Zwilling. Die Bildauswahl vermittelt einen Eindruck der Natur, der Menschen und der Kultur am Jerusalemweg und ist diese Woche im Europäischen Parlament zu sehen.

"Der Jerusalemweg ist für mich eine wichtige Initiative. Er verbindet unterschiedliche Völker, Kulturen und Religionen. Diese Botschaft des Friedens hat durch die zahlreichen Vorträge der Pilger schon 60.000 Menschen erreicht. Nun ist sie auch im Europäischen Parlament angekommen ", sagte SPÖ-EU-Abgeordneter Weidenholzer.

"Die Pilger des Jerusalemwegs erinnern uns daran, dass Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Die Pilger haben das Motto der EU vorgelebt - 'In Vielfalt geeint' - indem sie vom Ende der Welt in Finisterre über das Herz Europas in Österreich bis zu den Anfängen der christlichen Kultur nach Jerusalem gepilgert sind", so Karas.

Als weltweit längster Friedensweg verbindet der Jerusalemweg mehr als 15 Länder und zwei Kontinente auf einer Strecke von etwa 7.500 km. Ausgang nahm das Projekt als Aschauer, Klär und Zwilling zu Fuß von Österreich nach Jerusalem pilgerten. Die von ihnen organisierte Ausstellung will den "Jerusalemweg" als internationales Friedensprojekt etablieren. (Schluss)

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