• 02.04.2014, 15:57:15
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Grüne Kärnten: Profitgier schadete Kärnten, Naturschutz nützt dem Land

Klagenfurt (OTS) - Klagenfurt (2.4. 2014) - "Während die Zeitungen
voll sind von Berichten darüber, wie wichtig der Natur- und
Umweltschutz für die Zukunft unserer Kinder und Enkel ist, hält die
ÖVP an ihrer rückwärtsgewandten Interessenspolitik für Banken,
Wirtschaftsbosse und Lobbys fest", kritisiert der Landessprecher der
Grünen, Frank Frey, die jüngsten Wortmeldungen von ÖVP-Klubobmann
Ferdinand Hueter zur Novelle des Kärntner Naturschutzgesetzes. Im
Gegensatz zu Hueter habe die Kärntner Bevölkerung schon längst
erkannt, dass für eine erfolgreiche Sicherung des
Wirtschaftsstandorts Kärnten Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg
Hand in Hand gehen, meint Frey: "Das zeigt nicht nur der rege
Zuspruch in der Bevölkerung für den Kärntner Energiemasterplan von
Landesrat Rolf Holub, der auch ein Motor für "Green Jobs" sein und
Kärnten unabhängig von den großen ausländischen Ölkonzernen machen
wird. Auch im Tourismus punktet Kärnten in erster Linie durch die
beeindruckende Landschaft, die es zu erhalten und sinnvoll zu
bewirtschaften gilt."

Dass Hueter die Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten
Kärntens in der Bewahrung der Natur des Landes zu sehen vermeine, sei
angesichts der tatsächlichen Ursachen völlig absurd, so Frey: "Die
ÖVP möge sich daran erinnern, wodurch die Misere Kärntens in
Wirklichkeit verursacht wurde: Durch die Profitgier einer Riege
inzwischen verurteilter Politiker, auch aus den Reihen der ÖVP." Frey
weiter: "Als Erinnerungshilfe dienen sicherlich die Worte "Hypo -
Birnbacher - Martinz". Hier wurde dem Standort Kärnten tatsächlich
langfristig schwerst geschadet.

Im Gegensatz dazu sei effektiver Naturschutz kein
Verhinderungsinstrument, sondern trage dazu bei, dass Kärnten
attraktiv bleibe, führt Frey aus: " Wir Grünen rufen die ÖVP dazu
auf, nicht mit Falschmeldungen und Angstmache den schlechten alten
Polit-Stil vergangener Zeiten wiederzubeleben. Die KärntnerInnen
wollen das nicht mehr, das haben sie klar gezeigt." In der
Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen in Kärnten habe bisher
breiter Konsens bezüglich eines konstruktiven und sachlichen neuen
Stils geherrscht - einen solchen beizubehalten zahle sich
langfristig aus. Als positives Beispiel führte Grünen-Sprecher Frey
den Kärntner Energiemasterplan an: "Ein Vorzeigeprojekt, das bereits
international für Aufsehen sorgt und Interesse an Kärnten als
Standort für nachhaltige Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare
Energien weckt. Begleitend ist jede Weichenstellung für einen
Naturschutz, der seinen Namen auch verdient und unabhängig und
weisungsfrei arbeiten kann, auch eine direkte Investition in Kärntens
Zukunft." (Schluss)

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