• 02.04.2014, 14:08:28
  • /
  • OTS0221 OTW0221

SJ-Moitzi ad 12-Stundentag: Abbau der Krisenkosten auf Rücken der arbeitenden Bevölkerung endlich beenden!

Sozialdemokratie darf einem 12-Stunden-Arbeitstag nie und nimmer zustimmen

Utl.: Sozialdemokratie darf einem 12-Stunden-Arbeitstag nie und
nimmer zustimmen =

Wien (OTS) - "Ein Blick ins Geschichtsbuch müsste für die
Sozialdemokratie reichen, um einer Erhöhung der möglichen täglichen
Arbeitszeit nie und nimmer zuzustimmen: Der 8-Stundentag war eine der
ältesten und ureigensten Forderungen der ArbeiterInnenbewegung
überhaupt. Dass man nun im 125-Jahres Jubiläum der Partei wieder über
eine Erhöhung der möglichen Tagesarbeitszeit diskutieren will, ist
absurd und klar abzulehnen", kritisiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender
der Sozialistischen Jugend Österreich. "Unter dem Deckmäntelchen der
Flexibilität" gibt es hier laut Moitzi "einen unglaublichen Angriff
auf ArbeiterInnenrechte, die noch vor über hundert Jahren von
tausenden Menschen auf der Straße erkämpft wurden".

Lehrlinge und ArbeiterInnen werden durch die geplante Regelung
längeren Tagesarbeitszeiten ausgesetzt, wobei diese potentiell durch
die Gleitzeitregelung nicht einmal finanziellen Überstundenzuschlag
erwarten können. Neben dem schändlichen Angriff auf die arbeitende
Bevölkerung, ist die fortdauernde Krisenfinanzierung auf den Rücken
der Jugendlichen und ArbeiterInnen generell kontraproduktiv und
zerstörerisch: "Durch den neoliberalen Suizidkurs in Europa, der die
breite Masse der Bevölkerung zur Rettung von Banken, Unternehmen und
Vermögenden belastet, wird Europa an die Wand gefahren. Ebenso absurd
ist es in Österreich Banken ohne Wimpernzucken zu retten und dann
gleichzeitig Sparpakete, die Streichung der Wohnbauoffensive und nun
Verschlechterungen für ArbeiterInnen anzukündigen", so Moitzi, der
weiter ausführt: "Erst gestern wurden wieder neue steigende
Arbeitslosenzahlen veröffentlicht. Wir brauchen einen ernsthaften
Diskurs über Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, wie wir
die viel zu vielen Überstunden in Österreich abbauen und Arbeit
generell gerecht verteilen können. Und nicht wie Jugendliche und
ArbeiterInnen weiter belastet werden können"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel