• 02.04.2014, 11:41:42
  • /
  • OTS0134 OTW0134

Seeber: Herzschrittmacher, Brustimplantate und Zahnfüllungen werden sicherer

Europäisches Parlament stimmt für mehr Kontrollen, aber keine Zentralbürokratie für Medizinprodukte

Utl.: Europäisches Parlament stimmt für mehr Kontrollen, aber keine
Zentralbürokratie für Medizinprodukte =

Brüssel, 02. April 2014 (ÖVP-PD) "Herzschrittmacher,
Brustimplantate und Zahnfüllungen werden künftig sicherer", so
Richard Seeber, Gesundheitssprecher der ÖVP im EU-Parlament. Das
Europäische Parlament stimmt heute über Maßnahmen für eine bessere
Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten und deren Kontrollen ab.
"Probleme wie der europäische Brustimplantateskandal 2011 sind
durch fehlende Kontrollen entstanden, nicht durch fehlende
Zulassungsverfahren. Wir wollen keine zentrale Zulassungsbürokratie
für jedes Heftpflaster oder jeden Stützstrumpf. Risikoreiche
Produkte müssen aber noch sicherer werden. Das erreichen wir nur
durch mehr gezielte, unangekündigte Marktkontrollen nach dem
Inverkehrbringen", so Richard Seeber, Gesundheitssprecher der ÖVP
im EU-Parlament. ****

Die Neuregelung ist eine Konsequenz aus dem Skandal um die
Brustimplantate der französischen Firma PIP. Nach der Zulassung der
Implantate durch den deutschen TÜV hatte der französische
Hersteller das hochwertige medizinische Silikon gegen
minderwertiges Industriesilikon ausgetauscht. "Medizinprodukte sind
so unterschiedlich, dass man nicht alles über einen Kamm scheren
kann. Patientensicherheit ist unser oberstes Ziel, aber verschärfte
Regeln brauchen wir nur für risikoreiche und kritische Produkte.
Bei allem, was im Körper eingesetzt wird, müssen wir stärker
kontrollieren", so Seeber.

Die neue Regelung betrifft unter anderem Brustimplantate,
Herzschrittmacher, künstliche Hüften, Zahnfüllungen, und Katheter.
"Es ist wichtig, die Schwächen des bestehenden Kontrollsystems zu
beseitigen und einen EU-weit gleich hohen Patientenschutz zu
schaffen. Wir sollten aber die Kirche im Dorf lassen und
überflüssige Bürokratie vermeiden, denn diese könnte verhindern,
dass innovative Produkte zeitgerecht für die Patienten zur
Verfügung stehen", so Seeber abschließend.

Rückfragen: Dr. Richard Seeber, MEP, Tel.: +32-2-284-5468,
[email protected]
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297,
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel