• 31.03.2014, 09:42:14
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Seamless Cities: Neue Sprachassistentin soll Interessierte durch Wien steuern

EU-Projekt Seamless Cities suchte in Nürnberg nach kreativen App-Entwicklungen für Städte

Utl.: EU-Projekt Seamless Cities suchte in Nürnberg nach kreativen
App-Entwicklungen für Städte =

Wien (OTS) - Vier Tage verbrachten 16 Entwickler aus mehreren
europäischen Ländern Mitte Februar in Nürnberg, um an kreativen Ideen
für nachhaltige Mobilitätslösungen für den urbanen Raum zu arbeiten.
Ziel des zweijährigen EU-Projektes ist es, nahtlose
Echtzeit-Navigation unter Einbeziehung von ausführlichen
Umweltinformationen in Form von mobilen Applikationen zu realisieren.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für
Integrierte Schaltungen IIS und dem Anwendungszentrum GmbH
Oberpfaffenhofen für Satellitennavigation und Erdbeobachtung in
Deutschland umgesetzt. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten die
TeilnehmerInnen aus zwei Konzeptideen wählen - "Erlebnis Nürnberg -
Shopping und mehr" oder "Erkunde Wien - Smart, barrierefrei und
grün". Das Projekt wurde von Wiener Seite von der Magistratsdirektion
- Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit (MD-OS) und der Wiener
Umweltschutzabteilung - MA 22 unterstützt.

"Wave" als neue Wien-Expertin

Für die Wiener App war vor allem gefragt, ein Produkt zu
entwickeln, welches den Wienerinnen und Wienern, aber auch
Touristinnen und Touristen grüne Lebensräume wie Parks und
Naturschutzgebiete leicht und barrierefrei zugänglich macht. Aufgrund
offener Daten ist es den Entwicklern möglich Routing-Funktionen in
Echtzeit in ihre Anwendungskonzepte einzubeziehen. Gewinner ist der
Wiener Patrick Wolowicz mit dem Konzept "Wave", einer
sprachgesteuerten Assistentin, die Menschen in natürlicher Sprache
auskunftsorientiert durch Wien leiten kann. Besonderen Wert legte
Wolowicz bei seiner Idee auf uneingeschränkte Mobilität und das
"grüne Erleben" der Stadt. Dabei werden beispielsweise öffentliche
Verkehrsmittel der Nutzung von Autos vorgezogen und Informationen
über die Qualität von Luft und Wasser in die Applikation integriert.

Technisch kann die App alle offenen verfügbaren Datenquellen der
Stadt Wien mit Satellitendaten und den neuesten
Lokalisierungstechnologien vereinen. Eine Erweiterung der
Datenquellen ist jederzeit möglich. Mit der Auszeichnung für die
Sprachassistenz "Wave" erhielt Wolowicz zeitgleich den Auftrag zur
Umsetzung des Projekts im Wert von 20.000 Euro. "Wir freuen uns über
die kreative Herangehensweise von Herrn Wolowicz an unsere
Aufgabenstellung", bekräftigt Brigitte Lutz von der MD-OS, die selbst
am AppCamp in Nürnberg die TeilnehmerInnen unterstützte. Für Wien
sind insgesamt sechs Teams angetreten, deren interessante Konzepte
auch bei der letzten OGD-Plattform am 27. März präsentiert wurden.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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