AK-Wahlergebnis: ÖAAB-FCG-Liste hat mit Wahlkarten 1000 Stimmen dazugewonnen

Tamandl: "Wenn der Mehrheit die Gerechtigkeit ein Anliegen ist, muss sie nur unseren Vorschlägen zustimmen!"

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Wir haben uns viel vorgenommen! Und zwar nicht nur als Wahlmotto. Alle von uns im Wahlprogramm angekündigten Vorhaben wollen wir ohne wenn und aber und mit Nachdruck für unsere Wähler und natürlich auch zum Vorteil aller Arbeitnehmer umsetzen", erklärte die Vorsitzende der ÖAAB-FCG-Fraktion Gaby Tamandl anlässlich der Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses der Wiener AK-Wahl 2014.
26.437 Wähler haben der Wahlplattform ÖAAB-FCG ihre Stimmen gegeben. Das entspricht 19 Mandaten in der AK-Vollversammlung. Die Listengemeinschaft hat damit den zweiten Platz in der Arbeitnehmervertretung halten können. Bei der Auszählung der Wahlkarten kamen noch 1000 Stimmen dazu, ein zusätzliches Mandat ist sich allerdings nicht ausgegangen.

Gaby Tamandl: "Wir möchten uns bei allen unseren Wählern, Wahlhelfern und Unterstützern herzlich bedanken und versprechen, unser Wahlprogramm auch wirklich umzusetzen.
Die Liste des ÖAAB und der Christlichen Gewerkschafter hat zwar Stimmen verloren, aber den zweiten Platz in der Kammer halten können. Damit dürfte auch sichergestellt sein, dass es in der AK wieder eine wirksame Kontrolle geben wird. Und diese Kontrolle wollen wir auch weiter ausbauen."

Entgegen der Meinungen in der wahlwerbenden FSG habe die Wahlplattform nämlich sehr wohl richtungsweisende Ideen zur Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer eingebracht. Von Verbesserungen bei der Mütter-Karenz über Gratisparken für Jahreskartenbesitzer unter den Einpendlern, von der Beschränkung der Leiharbeit bis zum sofortigen Abgaben- und Gebührenstopp bei der Stadt Wien sowie der dringend notwendigen Reform des AMS reicht der Bogen der Vorschläge im ÖAAB-FCG Wahlprogramm.
"Wenn es der FSG-Mehrheit in der Arbeiterkammer um die vielzitierte Gerechtigkeit wirklich ernst ist, dann brauchen sie ja nur unseren Vorschlägen zuzustimmen", meint Gaby Tamandl und wehrt sich damit auch gegen den Vorwurf, einen "untergriffigen Wahlkampf" geführt zu haben. "Wenn selbst in den Wahllokalen noch unverschämt Wahlwerbung betrieben wird, dann hat das mit Gerechtigkeit und Demokratie nichts mehr zu tun."
Die wirklich große Aufgabe, so glaubt man in der Fraktion, ist das intransparente und verwirrende AK-Wahlrecht endlich zu reformieren, um den Wählern dann auch vermitteln zu können, dass es sich hier um eine demokratische Wahl handelt und nicht um die Zustimmung zu einem Gesicht auf den hunderten sündteuren Wahlplakaten und Inseraten.

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