- 28.03.2014, 18:34:29
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AK-Wahlergebnis: ÖAAB-FCG-Liste hat mit Wahlkarten 1000 Stimmen dazugewonnen
Tamandl: "Wenn der Mehrheit die Gerechtigkeit ein Anliegen ist, muss sie nur unseren Vorschlägen zustimmen!"
Utl.: Tamandl: "Wenn der Mehrheit die Gerechtigkeit ein Anliegen
ist, muss sie nur unseren Vorschlägen zustimmen!" =
Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Wir haben uns viel vorgenommen! Und zwar nicht
nur als Wahlmotto. Alle von uns im Wahlprogramm angekündigten
Vorhaben wollen wir ohne wenn und aber und mit Nachdruck für unsere
Wähler und natürlich auch zum Vorteil aller Arbeitnehmer umsetzen",
erklärte die Vorsitzende der ÖAAB-FCG-Fraktion Gaby Tamandl
anlässlich der Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses der Wiener
AK-Wahl 2014.
26.437 Wähler haben der Wahlplattform ÖAAB-FCG ihre Stimmen gegeben.
Das entspricht 19 Mandaten in der AK-Vollversammlung. Die
Listengemeinschaft hat damit den zweiten Platz in der
Arbeitnehmervertretung halten können. Bei der Auszählung der
Wahlkarten kamen noch 1000 Stimmen dazu, ein zusätzliches Mandat ist
sich allerdings nicht ausgegangen.
Gaby Tamandl: "Wir möchten uns bei allen unseren Wählern, Wahlhelfern
und Unterstützern herzlich bedanken und versprechen, unser
Wahlprogramm auch wirklich umzusetzen.
Die Liste des ÖAAB und der Christlichen Gewerkschafter hat zwar
Stimmen verloren, aber den zweiten Platz in der Kammer halten können.
Damit dürfte auch sichergestellt sein, dass es in der AK wieder eine
wirksame Kontrolle geben wird. Und diese Kontrolle wollen wir auch
weiter ausbauen."
Entgegen der Meinungen in der wahlwerbenden FSG habe die
Wahlplattform nämlich sehr wohl richtungsweisende Ideen zur
Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer eingebracht. Von
Verbesserungen bei der Mütter-Karenz über Gratisparken für
Jahreskartenbesitzer unter den Einpendlern, von der Beschränkung der
Leiharbeit bis zum sofortigen Abgaben- und Gebührenstopp bei der
Stadt Wien sowie der dringend notwendigen Reform des AMS reicht der
Bogen der Vorschläge im ÖAAB-FCG Wahlprogramm.
"Wenn es der FSG-Mehrheit in der Arbeiterkammer um die vielzitierte
Gerechtigkeit wirklich ernst ist, dann brauchen sie ja nur unseren
Vorschlägen zuzustimmen", meint Gaby Tamandl und wehrt sich damit
auch gegen den Vorwurf, einen "untergriffigen Wahlkampf" geführt zu
haben. "Wenn selbst in den Wahllokalen noch unverschämt Wahlwerbung
betrieben wird, dann hat das mit Gerechtigkeit und Demokratie nichts
mehr zu tun."
Die wirklich große Aufgabe, so glaubt man in der Fraktion, ist das
intransparente und verwirrende AK-Wahlrecht endlich zu reformieren,
um den Wählern dann auch vermitteln zu können, dass es sich hier um
eine demokratische Wahl handelt und nicht um die Zustimmung zu einem
Gesicht auf den hunderten sündteuren Wahlplakaten und Inseraten.
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