• 28.03.2014, 14:28:05
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Finanzstaatssekretärin Steßl: Internationale Experten bestätigen Stabilitätspolitik der Bundesregierung

Ziel der Entlastung des Faktors Arbeit darf aber nicht aus den Augen verloren werden

Utl.: Ziel der Entlastung des Faktors Arbeit darf aber nicht aus den
Augen verloren werden =

Wien (OTS/SK) - Finanzstaatssekretärin Sonja Steßl zeigt sich erfreut
über die erneute Bestätigung des wirtschaftspolitischen Kurses durch
Ratingagenturen binnen kurzer Zeit. "Nach Moody's und Fitch hat nun
auch Standard & Poor's (S&P) einen stabilen Ausblick für das Rating
der österreichischen Bundesanleihen gegeben. Das zeigt ein weiteres
Mal: Die jüngst getroffenen Entscheidungen der Bundesregierung werden
auch von internationalen Experten als richtig bewertet. Unsere
stabilitätsorientierte Politik nützt Österreich", so Steßl am
Freitag. ****

"S&P schätzt die wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik Österreichs.
Bedeutend ist der stabile Ausblick auch deshalb, weil mögliche
finanzielle Auswirkungen der Hypo Alpe Adria-Entscheidung in die
Bewertung eingeflossen sind", betont Steßl. Zum stabilen Ausblick
beigetragen habe auch die Erwartung, dass Österreichs Wirtschaft von
der besser werdenden internationalen Konjunktur profitiere.

Besonders hervorzuheben sei, dass S&P in Aussicht gestellt habe, dass
Österreich die Bestbewertung Triple A wieder erhalten könnte. Als
einzige der drei großen US-Agenturen hat S&P bekanntlich Anfang 2012
diese Österreich aberkannt und auf die zweitbeste Stufe AA+ gestellt.
Die Zinsen für Bundesanleihen seien zwar trotz dieser Bewertung seit
damals auf ein historisches Tief gesunken, eine Rückkehr zu Triple A
auch bei S&P wäre aber "ein zusätzliches Signal", so die
SP-Staatssekretärin. Sie betont aber auch: "Wir befinden uns in
budgetpolitisch herausfordernden Zeiten, sinnvolle
Konsolidierungsmaßnahmen sind notwendig. Trotzdem müssen wir auch auf
die Ausgewogenheit unserer Fiskalpolitik achten und beispielsweise
das Ziel einer raschen steuerlichen Entlastung des Faktors Arbeit
nicht aus den Augen verlieren. Dafür muss Spielraum sein." (Schluss)
ah

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