- 28.03.2014, 12:05:41
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Bundesminister Rupprechter schmiedet Klima-Allianz in Bonn
Deutschsprachiges Treffen der UmweltministerInnen im Zeichen von verbindlichen Klimazielen
Utl.: Deutschsprachiges Treffen der UmweltministerInnen im Zeichen
von verbindlichen Klimazielen =
Bonn, Wien (OTS) - Bundesminister Andrä Rupprechter hat heute auf
dem Petersberg bei Bonn am traditionellen Treffen der vier
deutschsprachigen UmweltministerInnen teilgenommen. "Uns muss immer
bewusst sein, dass nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz ein
Gemeinschaftsprojekt ist, das über Landes- und Parteigrenzen
hinausreicht", so Rupprechter.
Der Minister sprach mit seinen Amtskolleginnen, Barbara Hendricks aus
Deutschland, Doris Leuthard aus der Schweiz und Marlies Amann-Marxer
aus dem Fürstentum Liechtenstein, über Klimaschutzpolitik auf
internationaler, europäischer und nationaler Ebene. "Österreich muss
seine Allianzen für den Klimaschutz stärken. Die internationalen
Klimaverhandlungen kommen in eine entscheidende Phase. Wir setzen uns
mit unseren Partnern dafür ein, dass das neue Weltklimaschutzabkommen
bis Herbst nächsten Jahres fertig verhandelt wird. Dafür müssen alle
an Bord kommen", betont Rupprechter.
Im Hinblick auf die bevorstehende Vertragsstaatenkonferenz der
Konvention über biologische Vielfalt in Südkorea im Oktober stand
auch die multilaterale Biodiversitätspolitik auf der Tagesordnung.
Aktuell wird in Österreich eine neue Biodiversitätsstrategie
ausgearbeitet, die bis zur 12. Vertragsparteienkonferenz der
Biodiversitätskonvention in Pyeongchang fertig sein wird. Außerdem
wurden die Umsetzung der Beschlüsse der UNO-Nachhaltigkeitskonferenz
Rio+20 von 2012 sowie die Revision der EU-Luftreinhaltepolitik
besprochen. Über die Zusammenarbeit im Rahmen der Alpenkonvention und
die EU-Alpenstrategie, an der Österreich aktiv involviert ist, fand
Austausch statt.
Der Bundesminister und seine drei Amtskolleginnen diskutierten zudem
über Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Standorts für die
Endlagerung radioaktiver Abfälle. "Die ungelöste Endlagerfrage ist
nur eines von vielen Argumenten gegen Atomkraft. Ein
Atommüll-Endlager in Grenznähe zu Österreich ist auf keinen Fall
vorstellbar und kann nicht akzeptiert werden. Wir müssen den
kommenden Generationen ein lebenswertes Österreich und kein
'strahlendes' Erbe hinterlassen", stellt Rupprechter klar.
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