Heerwagen, Held und Mittermaier ermitteln in "München Mord"

Start der ORF/ZDF-Krimireihe am 29. März in ORF 2

Wien (OTS) - Drei Ermittler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch haben sie eines gemeinsam: Denn wenn andere längst aufgegeben haben, laufen sie zur Höchstform auf und zücken ihre schärfsten Waffen: untrüglichen Instinkt, grenzenlose Neugierde und Respektlosigkeit. Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier geben in der Auftaktfolge ("Wir sind die Neuen") zu einer neuen humorvollen ORF/ZDF-Krimireihe am Samstag, dem 29. März, um 20.15 Uhr in ORF 2 drei sympathische Außenseiter, die sich schließlich doch noch zusammenraufen, um das Rätsel um ein grässliches Geheimnis zu lüften. Doch mit ihrer Spurensuche machen sie sich nicht nur Freunde.

Neben Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier ("Der Staatsanwalt") sowie Christoph Süß als deren Chef sind in der Auftaktfolge u. a. auch die beiden Austromimen Julia Koschitz und Gunther Gillian sowie Christian Tramitz dabei. Regie bei diesem Bayernkrimi führte Urs Egger nach einem Drehbuch von Eva Wehrum und Grimme-Preisträger Alexander Adolph. Der zweite Fall für das "München Mord"-Team ("Die Hölle bin ich", AT) ist bereits abgedreht und ist voraussichtlich im Herbst in ORF 2 zu sehen.

Regisseur Urs Egger: "Diese Geschichte kommt etwas anders daher"

Regisseur Urs Egger über den besonderen Reiz, an dieser Produktion mitzuwirken: "Das deutschsprachige Fernsehen ist ja übervoll mit Krimis und neuen Kommissaren. Aber diese Geschichte kommt etwas anders daher. Das Drehbuch hatte wunderbare Dialoge, einen ganz eigenen Duktus, insbesondere die Figurenkonstellation der drei aufs Abstellgleis gestellten Polizisten, die sich gegenseitig als, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig empfinden und doch zusammenwachsen. Die anderen Rollen sind ebenso schön gezeichnet. Auch die Auflösung des Falles hat mir gefallen. Darüber hinaus ist es für einen Regisseur natürlich reizvoll, Figuren in einer neuen Reihe einführen zu können."

Bernadette Heerwagen: "Ich brenne für diese Rolle"

Bernadette Heerwagen spielt "eine junge Kommissarin, die eigentlich keine sein will, sondern lieber Rockstar, und mit ihrer Ukulele die Bühnen der Welt erobern möchte", so Heerwagen über ihre Rolle. "Ich liebe diese Angelika Flierl, weil sie so ganz anders ist - so menschlich, keine dieser taffen Kommissarinnen. Ihren Job als Polizistin hat sie ihrem Onkel zu verdanken, der Polizeipräsident ist. Das weiß sie auch ganz genau, aber dazu steht sie. Angelika ist eher unfreiwillig komisch, deshalb hat es mir großen Spaß gemacht, diese Figur zu entwickeln. Sie ist nicht so leicht einzuschätzen und überrascht immer wieder, bleibt aber dabei glaubwürdig. Ich schwärme für Angelika Flierl und brenne für diese Rolle." Was sie an dem neuen Format gereizt hat? "Dieser Krimi ist außergewöhnlich, in dieser Art habe ich noch nie einen gesehen oder gespielt - eine Mischung aus Krimi und Skurrilität, ohne jedoch in 'Schenkelklopfer-Humor' abzurutschen. Den Autoren gelingt die Gratwanderung, ohne die Grenzen ins Gute oder Schlechte zu überschreiten. Die Art und Weise ist schräg, aber nie zu skurril, man folgt den Figuren und nimmt sie ernst. Man kann lachen und weinen und fühlt sich einfach gut unterhalten."

Alexander Held: "Einfach ein Unikat"

Alexander Held über seine Figur: "Ludwig Schaller hat viele unterschiedliche Facetten, und das macht diese Rolle so unglaublich interessant. Es sind vor allem die anderen um ihn herum, die immer wieder versuchen, ihn einzuschätzen, ihn zu verorten. Dadurch, dass er eine ganz eigene Wahrnehmung der Dinge hat, glauben viele, er sei im Irrenhaus gewesen, manche wünschen ihn sicherlich auch dorthin. Seine Geschichte bleibt weitgehend im Dunkeln. Vieles wird nicht erklärt, lässt sich aber erahnen, und das ist das Spannende daran. Für seine Skurrilität gibt es Gründe, und wenn diese annährend erfahrbar gemacht werden können, beginnt eine Figur zu leben. Schaller ist hartnäckig und unbeirrbar, sein Chef würde sagen, unbelehrbar. Ludwig Schaller ist irgendwie zum Schmunzeln. Aufgrund seiner vermeintlich skurrilen Ermittlertätigkeiten hat Schaller seinen einstigen Job als Kriminalhauptkommissar verloren und soll sich von nun an nur noch mit Fällen befassen, die zu den Akten gelegt werden sollen. Oberflächlich betrachtet, ist Schaller also eine Art 'Auslaufmodell'. Doch das entspricht so überhaupt nicht seinem feinen Spürsinn. Er ist getrieben von einem starken Gerechtigkeitssinn, einer, der sich berufen fühlt, für Gerechtigkeit zu sorgen. Schaller tritt gern an, den Verbrechern 'einen Einlauf' zu verpassen. Deshalb kann er gar nicht anders, als weiterzumachen."

Marcus Mittermaier als Kommissar "zwischen Coolness und Lächerlichkeit"

"'München Mord' schafft es meiner Ansicht nach, einen ernsthaften Krimi sehr spannend zu erzählen und trotzdem unglaublich komische Momente zu haben", gibt Marcus Mittermaier schon einen ersten Einblick in die Produktion. Und weiter über seine Figur: "Ich habe noch nie eine Rolle angeboten bekommen, bei der für mich nach der ersten Szene klar war: Das muss ich spielen. Harald Neuhauser ist natürlich ein 'Kommissar', und natürlich soll er dynamisch und sympathisch rüberkommen. Mich hat aber vor allem diese gebrochene Coolness interessiert, die diese Figur ausmacht. Es gibt einige Szenen, bei denen Harald Neuhauser unfreiwillig komisch wirkt. Es war ziemlich spannend, eine Figur zu kreieren, die zwischen Coolness und Lächerlichkeit pendelt. Harald Neuhauser ist ein leidenschaftlicher Mensch und sehr schnell entflammbar: für die Kriminalfälle, für seine Kollegen, aber eben auch für seine Kolleginnen."

Mehr zum Inhalt von "München Mord - Wir sind die Neuen"

Eine blutige Anfängerin, ein unberechenbarer Hitzkopf und ein labiler Chefermittler - Sieger sehen anders aus. Kein Wunder also, dass das neue "Dream-Team" der Münchner Kripo, bestehend aus Beinahe-Ruheständler Ludwig Schaller (Alexander Held), Draufgänger Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) und Jungspund Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen), vielen Kollegen nur ein müdes Lächeln abringt. Zumal das ungleiche Trio ausgerechnet jene Fälle übernehmen soll, um die andere lieber einen großen Bogen machen. Umso größer ist daher die Überraschung, als sich dank unkonventioneller Ermittlungsmethoden tatsächlich erste Erfolge einstellen.

"München Mord" ist eine ZDF-Auftragsproduktion der TV60Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit dem ORF.

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