- 26.03.2014, 14:46:13
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Bundesminister Rupprechter stellt Programm für Ländliche Entwicklung bis 2020 vor
Landwirtschaftsministerium gibt grünes Licht für Investitionsförderung
Utl.: Landwirtschaftsministerium gibt grünes Licht für
Investitionsförderung =
Wien (OTS) - Bundesminister Andrä Rupprechter stellte heute die
Details des neuen Programms für die Ländliche Entwicklung 2014-2020
vor. "Pro Jahr werden 1,1 Milliarden Euro für Maßnahmen bereit
gestellt", betonte Rupprechter. Die EU stellt 562,5 Millionen Euro
bereit, der Bund wird insgesamt 323,5 Mio. Euro zur Verfügung stellen
und die Bundesländer 214 Mio Euro. "Mit dieser Gesamtdotierung wird
es möglich sein, auch weiterhin einen starken, innovativen Ländlichen
Raum zu erhalten. Österreich geht mit dem Programm der Ländlichen
Entwicklung EU-weit voran", erklärte Rupprechter. Er verwies auf die
Herzstücke der neuen Ländlichen Entwicklung: So wird es weiterhin
einen flächendeckenden Ansatz für umweltgerechte Landwirtschaft
geben. Der Bio-Sektor wird gestärkt und die Ausgleichszulage für
benachteiligte Gebiete wird auch weiterhin dafür sorgen, dass die
flächendeckende Bewirtschaftung gesichert werden kann.
Zudem öffnete das Landwirtschaftsministerium bereits die
Investitionsförderung für das Übergangsjahr 2014. Österreich hat sich
bei der Europäischen Kommission erfolgreich dafür eingesetzt, dass
Bäuerinnen und Bauern ihre Anträge so früh wie möglich stellen
können. "Dringende Investitionen können nun umgehend in Angriff
genommen werden. Das ist ein wichtiger Impuls für die regionale
Wirtschaft", sagt Rupprechter.
Investitionen sind ein wichtiger Punkt des für den Zeitraum von 2014
bis 2020 neu ausgearbeiteten Programms für Ländliche Entwicklung. Pro
Jahr sind knapp über 100 Millionen Euro von EU, Bund und Ländern für
diesen zentralen Programmbestandteil reserviert. Im Vergleich zur
vergangenen Periode werden die Obergrenzen für Förderungen deutlich
erhöht. Auf diese Weise wurde auf den gestiegenen Investitionsbedarf
reagiert.
Ein neues Auswahlverfahren sortiert Projekte nach ihrer Wirkung.
Strategische Schwerpunkte können dadurch gezielt gestärkt werden.
"Gezielte Investitionen ermöglichen es unseren Landwirtinnen und
Landwirten, sich nachhaltig für die Zukunft zu rüsten", unterstreicht
Rupprechter.
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