Stöger: Vier neue Leistungen in 100 Tagen

Gesundheitspolitische Bilanz kann sich sehen lassen

Wien (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger zeigt sich mit den bisherigen Erfolgen seines Ressorts zufrieden: "Seit Beginn meiner zweiten Amtszeit haben wir vier neue Gesundheitsleistungen geschaffen. Und das, obwohl in vielen Teilen Europas zur selben Zeit die Angebote im Sozial- und Gesundheitsbereich aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation gekürzt werden." Die Rede ist von der Einführung des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms mit 1. Jänner, der Erweiterung des kostenlosen Kinderimpfprogramms um die HPV-Impfung seit 1. Februar, der Aufnahme einer Gratis-Hebammenberatung im Mutter-Kind-Pass mit 1. März und nicht zuletzt vom Beschluss der Gratis-Zahnspange am heutigen Tag.

Nationalrat beschließt heute Gratis-Zahnspange

Nach exakt 100 Tagen beschließt der Nationalrat heute das Gesetz zur Einführung der Gratis-Zahnspange, die ab Juli 2015 als Sachleistung zur Verfügung steht. "Alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag, die eine medizinische Kieferregulierung benötigen, werden diese kostenlos erhalten. Eine gesundheitlich notwendige Zahnbehandlung darf nicht daran scheitern, dass sie nicht leistbar ist. Wir werden künftig am Gebiss eines Kindes nicht mehr das Einkommen seiner Eltern ablesen können", so Stöger.

Bilanz des Gesundheitsressorts

Neben den Erweiterungen des Leistungsangebots für Versicherte, konnten auch zentrale gesundheitspolitische Veränderungen auf den Weg gebracht werden. Mit Jahresbeginn startete zeitgerecht das Zugangsportal für die Elektronische Gesundheitsakte ELGA auf www.gesundheit.gv.at, mit dem PatientInnen und Gesundheitsdiensteanbieter wie ÄrztInnen, Apotheken oder Pflegeeinrichtungen künftige ihre Kommunikation untereinander verbessern können. Zudem konnte die Bundesgesundheitskommission vergangenen Freitag den ersten Umsetzungsschritt der Gesundheitsreform setzen: Mit der dort beschlossenen Gesundheitsförderungsstrategie werden 150 Millionen Euro in treffsichere Präventionsmaßnahmen in ganz Österreich investiert.

Ausblick

"Wir haben noch viel vor", versichert der Ressortchef. "Bereits kommenden Montag beginnen wir im Rahmen der Bundesgesundheitskonferenz ein neues Kapitel der Gesundheitsreform. In einem breit aufgestellten Prozess widmen wir uns gemeinsam mit allen wichtigen Partnern im Gesundheitswesen, der Frage, wie Primärversorgung in Österreich künftig optimal organisiert sein kann." Auf Basis der einlangenden Ideen wird in den Folgemonaten ein Modell für die regionale Versorgung der PatientInnen erarbeitet.

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