BZÖ-Widmann: SPÖ und ÖVP schreiben unverschämt hohe Parteibuchpensionen fest

17.800 Euro Luxuspensionslimit ist Schlag ins Gesicht für jeden fleißigen Arbeitnehmer.

Wien (OTS) - "Sozialminister Hundstorfer spricht bei 17.800 von einer Luxusbremse. In Wahrheit ist dies wohl als eine letztklassige Verhöhnung des von ihm vertretenen Klientels zu verstehen", sagte heute BZÖ-Bundessprecher Rainer Widman.

Während der durchschnittliche Angestellte nach über 40 Jahren Arbeit mit gerade mal 2.000 Euro Bruttopension auskommen muss, erhalten rotschwarze Parteibuchmanager staatsnaher Betriebe nun beinah das 9-fache. "Die SPÖ ist schon längst nicht mehr die Partei der Arbeitnehmer und Geknechteten. Das zeigt aktuell auch das Demutsverhalten gegenüber der ÖVP bei der gemeinsamen Blockade des U-Ausschusses zur Hypo", so Widmann. Und Weiter: "Das Parteibuch bleibt nach wie ein wichtiger Türoffner für rotschwarze Privilegienrentner mit Frühpensionsanspruch. Es wird keine einzige hohe Führungsposition in staatsnahen Betrieben wie dem ORF, der ÖBB, dem Verbund, der OMV oder auch in landes- und gemeindeeigenen Betrieben ohne Parteibuch vergeben", erläuterte Widmann.

"Das Luxuspensionslimit von 17.800 ist viel zu hoch. Wir stehen für eine maximale Pension im staatsnahen Bereich von 10.000 Euro", so Widmann abschließend.

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