AK-Wahlen: Massive FSG-Schleichwerbung hat Wähler beeinflusst

ÖAAB-FCG-Vorsitzende Gaby Tamandl: "Trotz Verlusten konnten wir den zweiten Platz halten!

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Der große politische Erdrutsch, so wie in einigen Bundesländern, ist bei der Arbeiterkammer-Wahl in Wien zwar ausgeblieben, dennoch gab es aufgrund einer massiven und Millionen verschlingenden Inseratenkampagne der "Liste Rudi Kaske" Zugewinne für die rote FSG. Spitzenkandidatin Gaby Tamandl von der Fraktion ÖAAB-FCG: "Wir haben zwar Mandate eingebüßt, konnte aber trotz Stimmverlusten den zweiten Platz mit 19 Mandaten dank eines engagierten Einsatzes der Mitarbeiter und Funktionäre halten. Es ist uns auch gelungen, den zu erwarteten Erfolg - in Anbetracht der gigantischen Werbelawine des amtierenden Präsidenten Rudi Kaske -noch deutlich zu mildern. Die nur knapp zwei Prozent Plus (58,8 Prozent) für den FSG musste mit einem Millionenaufwand der AK-Wien sehr teuer erkauft werden."
Die ÖAAB-FCG-Fraktion hat jedenfalls in Wien die freiheitliche Fraktion mit fünf verlorenen Mandaten noch hinter sich gelassen.

Da im Wahlkampf bisweilen auch unlautere politische Taktiken angewendet worden sind und selbst in den Wahllokalen noch Werbemittel mit Kaske-Portraits verteilt worden sind, wird sich eine interne Untersuchung mit den Vorfällen beschäftigen müssen. So sind etwa in manchen Wahlkreisen wieder mehr Stimmen abgegeben worden, als Wähler im Verzeichnis aufscheinen.
Sorgen bereitet Tamandl auch die gesunkene Wahlbeteiligung. Sie ist von 41 auf 37 Prozent zurückgegangen. "Eine Reform des für Wähler unverständlichen und völlig intransparenten AK-Wahlrechts, das zum Teil sogar undemokratisch vollzogen wird. ist längst überfällig", meint Gaby Tamandl abschließend.

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