• 21.03.2014, 16:08:03
  • /
  • OTS0207 OTW0207

Stöger, Schelling, Pühringer, Wehsely: Gemeinsam für ein gesünderes Österreich

Bund, Länder und Sozialversicherung beschließen Strategie zur Gesundheitsförderung

Utl.: Bund, Länder und Sozialversicherung beschließen Strategie zur
Gesundheitsförderung =

Wien (OTS) - "Unser gemeinsames Ziel ist ein gesünderes Österreich",
zeigen sich Gesundheitsminister Alois Stöger, der Vorsitzende des
Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger Hans Jörg Schelling,
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer und Wiens
Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, anlässlich des heutigen
Beschlusses der Bundes-Zielsteuerungskommission über eine umfassende
und partnerschaftlich ausverhandelte Gesundheitsförderungsstrategie,
erfreut.

Die Gesundheitsreform macht es möglich. Gemäß dem
Bundes-Zielsteuerungsvertrag wurde heute eine gemeinsam abgestimmte
Vorgehensweise zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention
in Österreich beschlossen. Dafür werden in den kommenden zehn Jahren
insgesamt 150 Millionen Euro im Rahmen der Landesgesundheitsfonds zur
Verfügung gestellt. Zur inhaltlichen Abstimmung und einer
zielgerichteten Vorgehensweise wurde als Grundlage für die Verwendung
dieser Mittel eine Gesundheitsförderungsstrategie erarbeitet. Diese
dient als grundsätzliche Orientierung und legt verbindliche Ziele und
Grundsätze vor. Für die erste Periode der Zielsteuerung bis 2016
werden Schwerpunkte beginnend von Frühen Hilfen, gesunden
Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen, über die Stärkung von
Gesundheitskompetenz bis hin zur Sozialen Teilhabe und der
psychosozialen Gesundheit von älteren Menschen, festgelegt.

Gesundheitsminister Alois Stöger: "In der vergangenen
Legislaturperiode haben wir im Gesundheitsbereich viele wichtige
Weichen für die Zukunft gestellt. Ein zentraler Bestandteil dieses
Erfolgs ist sicherlich der neue Weg der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung. Jetzt
geht es darum, die großen Projekte weiterzuführen und insbesondere
die Ziele der Gesundheitsreform greifbar zu machen." Dafür, so
Stöger, sei die heute beschlossene Strategie ein gutes Beispiel: "Wir
präsentieren unseren breit abgestimmten Fokus auf
Gesundheitsförderung und Prävention, unterstützen damit die Umsetzung
der Rahmen-Gesundheitsziele und stärken schließlich das Konzept
Health in all Policies."

Der Vorsitzende des Hauptverbandes der Österreichischen
Sozialversicherungsträger, Hans Jörg Schelling zeigte sich stolz,
dass am Beginn dieses Prozesses als Initiative der Sozialversicherung
schon im November 2010 die Präsentation des Masterplan Gesundheit
stand: "Die Positionen von Bund, Länder und Sozialversicherung waren
am Beginn des Reformprozesses höchst unterschiedlich. Die
Diskussionen waren aber immer vom gemeinsamen Interesse nach Lösungen
im Sinne der Menschen in Österreich getragen. Es ging um die
Optimierung der Gesamtleistung, die Effizienzsteigerung des Systems,
Strukturen orientiert am tatsächlichen Bedarf der Versicherten und
Maßnahmen zur Kostendämpfung, nicht um Einsparungen zu Lasten der
Patienten", so Schelling weiter. Mit der heute unterzeichneten
Vereinbarung wäre seiner Ansicht nach das öffentliche österreichische
Gesundheitssystem auf klarem Reformkurs: "Die Prinzipien der
Strategie sind fixiert: die gemeinsame Planung, eine Steigerung der
Effizienz, Hebung von Synergien und last but not least das Prinzip,
dass Geld der Leistung folgt."

Einen Kurs, den auch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer
vollinhaltlich unterstreicht: "Gesundheitsförderung und Prävention
sind seit jeher wichtige Anliegen des Landes Oberösterreich und
unserer Politik. Es ist immer besser die Gesundheit zu erhalten, als
erst im Nachhinein Krankheiten zu heilen. Umso mehr freut es mich,
dass wir mit der heute beschlossenen Gesamtstrategie einen
gesundheitspolitischen Meilenstein für die Gesundheitsförderung in
ganz Österreich setzen konnten. Ein erfolgreicher erster Schritt der
Gesundheitsreform, dem noch viele weitere folgen müssen. Dafür gilt
es jetzt mit vollem Engagement und im Sinne der Menschen in unserem
Land, weiterzuarbeiten."

Länger Leben bei guter Gesundheit, das ist eines der Kernziele der
Gesundheitsreform. Prävention und Gesundheitsförderung spielen bei
der Umsetzung eine zentrale Rolle. Auch Wiens Gesundheitsstadträtin
Sonja Wehsely zeigte sich daher sehr erfreut über den heutigen
Beschluss der Gesundheitsförderungsstrategie, mit dem auch die
inhaltlichen Grundlagen für den Wiener
Landesgesundheitsförderungsfonds geschaffen wurden: "Für viele
Menschen ist die Gesundheitsreform noch ein abstrakter Begriff, mit
dem sie wenig verbinden. Gerade in der Gesundheitsförderung können
wir die Reformen aber rasch greifbar machen. Gemeinsam mit der Wiener
Gebietskrankenkasse haben wir in Wien schon ein Konzept erarbeitet,
das ab Herbst umgesetzt wird. Federführend ist die Wiener
Gesundheitsförderung mit ihrer umfassenden Erfahrung in diesem
Bereich. Entsprechend breit ist auch die Palette der Projekte, die
neben klassischen Gesundheitsthemen auch soziale Aspekte
berücksichtigt."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BMG

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel