- 21.03.2014, 13:12:28
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SJ-Ginner: Stopp der freiheitlichen Beihilfe zum Profit der Drogenmafia
Striktes NEIN der SJ zur gescheiterten Verbotspolitik und zur unnötigen Kriminalisierung tausender Jugendlicher
Utl.: Striktes NEIN der SJ zur gescheiterten Verbotspolitik und zur
unnötigen Kriminalisierung tausender Jugendlicher =
St. Pölten (OTS) - "Wenn sich Kollege Landbauer gegen Einstiegsdrogen
einsetzen möchte, kann er in seinem eigenen Wirkungsbereich aktiv
werden. Wir erwarten alle spannungsvoll die Initiative des Herrn
Landbauer gegen Freibier bei FPÖ-Veranstaltungen und den
Zigarettenkonsum des FPÖ-Bundesparteiobmanns!", richtet Boris Ginner,
Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend NÖ, seinem
freiheitlichen Pendant aus. "Die ersten Rauscherfahrungen werden in
der Regel mit Alkohol gemacht und vor der ersten Haschischzigarette
kommt in fast allen Fällen zuerst das Tabakrauchen. Die These der
Einstiegsdroge Cannabis ist falsch und seit Jahrzehnten widerlegt -
und das sollte auch ein Herr Landbauer wissen", so Ginner weiter, der
auf zahlreiche Studien verweist - etwa auf den Befund des deutschen
Bundesverfassungsgerichts 1994 oder die vom deutschen
Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie von Prof.
Kleiber.
Anstatt Zeit und Geld in die unnötige Verfolgung Jugendlicher zu
investieren, solle die Polizei sich um wirkliche Verbrechen kümmern
können - etwa um die grassierende Wirtschaftskriminalität während der
schwarz-blauen Regierungszeit, die bis heute noch nicht aufgearbeitet
sei. Zudem sei die auch auf internationaler Ebene immer stärker
betriebene staatlich kontrollierte Legalisierung von Cannabis der
beste und effektivste Kampf gegen Dealer und den Schwarzmarkt der
Drogenmafia: "Besser der Staat kontrolliert die Qualität und lukriert
die Einnahmen, als ein kriminelles Netzwerk!" Die wirksamste
Suchtbekämpfung seien verbesserte Zukunftsperspektiven junger
Menschen, wozu die FPÖ bis dato noch keinerlei Beiträge geleistet
habe, merkt Ginner an - im Gegenteil: "Die katastrophale FPÖ-Politik
in Kärnten hat einen Schaden von unglaublichen 19 Milliarden Euro
verursacht. Wo bleiben die Vorschläge der FPÖ zur Bewältigung des
HYPO-Desasters?!"
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