SJ-Ginner: Stopp der freiheitlichen Beihilfe zum Profit der Drogenmafia

Striktes NEIN der SJ zur gescheiterten Verbotspolitik und zur unnötigen Kriminalisierung tausender Jugendlicher

St. Pölten (OTS) - "Wenn sich Kollege Landbauer gegen Einstiegsdrogen einsetzen möchte, kann er in seinem eigenen Wirkungsbereich aktiv werden. Wir erwarten alle spannungsvoll die Initiative des Herrn Landbauer gegen Freibier bei FPÖ-Veranstaltungen und den Zigarettenkonsum des FPÖ-Bundesparteiobmanns!", richtet Boris Ginner, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend NÖ, seinem freiheitlichen Pendant aus. "Die ersten Rauscherfahrungen werden in der Regel mit Alkohol gemacht und vor der ersten Haschischzigarette kommt in fast allen Fällen zuerst das Tabakrauchen. Die These der Einstiegsdroge Cannabis ist falsch und seit Jahrzehnten widerlegt -und das sollte auch ein Herr Landbauer wissen", so Ginner weiter, der auf zahlreiche Studien verweist - etwa auf den Befund des deutschen Bundesverfassungsgerichts 1994 oder die vom deutschen Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie von Prof. Kleiber.

Anstatt Zeit und Geld in die unnötige Verfolgung Jugendlicher zu investieren, solle die Polizei sich um wirkliche Verbrechen kümmern können - etwa um die grassierende Wirtschaftskriminalität während der schwarz-blauen Regierungszeit, die bis heute noch nicht aufgearbeitet sei. Zudem sei die auch auf internationaler Ebene immer stärker betriebene staatlich kontrollierte Legalisierung von Cannabis der beste und effektivste Kampf gegen Dealer und den Schwarzmarkt der Drogenmafia: "Besser der Staat kontrolliert die Qualität und lukriert die Einnahmen, als ein kriminelles Netzwerk!" Die wirksamste Suchtbekämpfung seien verbesserte Zukunftsperspektiven junger Menschen, wozu die FPÖ bis dato noch keinerlei Beiträge geleistet habe, merkt Ginner an - im Gegenteil: "Die katastrophale FPÖ-Politik in Kärnten hat einen Schaden von unglaublichen 19 Milliarden Euro verursacht. Wo bleiben die Vorschläge der FPÖ zur Bewältigung des HYPO-Desasters?!"

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Boris Ginner
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