Rotes Kreuz: Trinkwasser für die Menschen in Syrien

Am 22. März ist Weltwassertag

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Seit inzwischen mehr als drei Jahren tobt in Syrien ein blutiger Konflikt. "In weiten Teilen ist die Wasserversorgung komplett zusammengebrochen, Brunnen wurden zerstört oder sind aufgrund der Sicherheitslage nicht zugänglich", sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz. Rund 2,5 Millionen Syrerinnen und Syrer mussten in die Nachbarländer fliehen, auch dort sind die Trinkwasser-Versorgungsanlagen weit über die Kapazitätsgrenzen hinaus belastet.

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist in Syrien und den Nachbarländern seit Beginn des Konfliktes im Einsatz, um den betroffenen Menschen zu helfen. "Wichtige Aufgaben sind dabei die Wiederherstellung von Wasserversorgungsanlagen wie Pumpen oder Wasserbehälter sowie Schulungen zum richtigen Umgang mit Trink- und Abwasser." Darüber hinaus werden in den Flüchtlingscamps Hygienesets verteilt, die den Familien dabei helfen, ihre grundlegenden sanitären Bedürfnisse zu erfüllen. Rund 20 Millionen Menschen konnte alleine in Syrien mit den Wasseraktivitäten des Roten Kreuzes bereits geholfen werden.

"Der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ist ein Menschenrecht", betont Santner anlässlich des Weltwassertages. In vielen Ländern - nicht nur in Konfliktgebieten - wird Wasser zur Handelsware oder es bedarf enormen Aufwands, Wasser überhaupt zu beschaffen. Oft müssen Frauen und Kinder stundenlange Fußmärsche auf sich nehmen, um Wasser zu holen. Ein Video des Roten Kreuzes zeigt die Problematik auf, die der fehlende freie Zugang zu Wasser mit sich bringt: www.roteskreuz.at/wasser.

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