- 20.03.2014, 10:21:51
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Rotes Kreuz: Trinkwasser für die Menschen in Syrien
Am 22. März ist Weltwassertag
Utl.: Am 22. März ist Weltwassertag =
Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Seit inzwischen mehr als drei Jahren tobt in
Syrien ein blutiger Konflikt. "In weiten Teilen ist die
Wasserversorgung komplett zusammengebrochen, Brunnen wurden zerstört
oder sind aufgrund der Sicherheitslage nicht zugänglich", sagt Max
Santner, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim
Österreichischen Roten Kreuz. Rund 2,5 Millionen Syrerinnen und Syrer
mussten in die Nachbarländer fliehen, auch dort sind die
Trinkwasser-Versorgungsanlagen weit über die Kapazitätsgrenzen hinaus
belastet.
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist in Syrien
und den Nachbarländern seit Beginn des Konfliktes im Einsatz, um den
betroffenen Menschen zu helfen. "Wichtige Aufgaben sind dabei die
Wiederherstellung von Wasserversorgungsanlagen wie Pumpen oder
Wasserbehälter sowie Schulungen zum richtigen Umgang mit Trink- und
Abwasser." Darüber hinaus werden in den Flüchtlingscamps Hygienesets
verteilt, die den Familien dabei helfen, ihre grundlegenden sanitären
Bedürfnisse zu erfüllen. Rund 20 Millionen Menschen konnte alleine in
Syrien mit den Wasseraktivitäten des Roten Kreuzes bereits geholfen
werden.
"Der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ist ein
Menschenrecht", betont Santner anlässlich des Weltwassertages. In
vielen Ländern - nicht nur in Konfliktgebieten - wird Wasser zur
Handelsware oder es bedarf enormen Aufwands, Wasser überhaupt zu
beschaffen. Oft müssen Frauen und Kinder stundenlange Fußmärsche auf
sich nehmen, um Wasser zu holen. Ein Video des Roten Kreuzes zeigt
die Problematik auf, die der fehlende freie Zugang zu Wasser mit sich
bringt: www.roteskreuz.at/wasser.
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