Frühpensionierungen - Stronach/Hagen: Beamtendienstrecht ist neu zu überdenken!

Wien (OTS) - "Die Rechnungshof-Kritik an den Frühpensionierungen bei Post und ÖBB zeigt, dass das Beamtendienstrecht neu zu überdenken ist", erklärt der Beamtensprecher des Team Stronach, Christoph Hagen. Denn ganz offensichtlich "werden viele für den Arbeitsmarkt fitte Menschen einfach in die Pension abgeschoben, weil es für sie keine nach dem Beamtendienstrecht adäquate Stelle gibt", vermutet Hagen und verlangt: "Wir brauchen Umschulungen statt fadenscheiniger Frühpensionierungen und damit einen späteren Pensionsantritt!"

Es sei bei den staatsnahen Betrieben mit großem SPÖ-Einfluss aber offenbar an der Tagesordnung, "durch Pensionierungs-Schummeleien die Arbeitslosenzahl zu drücken", so Hagen. "Sozialminister Hundstorfer zeigt es ja vor: In Österreich gibt es mittlerweile Frühpensionisten in allen Altersstufen". Eine entsprechende Anfrage von Hagen über die genauen Zahlen der Frühpensionierungen hatte Hundstorfer "äußerst oberflächlich beantwortet. Damit hat der Minister das Interpellationsrecht der Abgeordneten sträflich ignoriert - das wird noch ein parlamentarisches Nachspiel haben", kündigt der Team Stronach Beamtensprecher an.

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