Heinzl: Rechtsabbiegen bei Rot zu gefährlich

Blau und Grün bringen Uralt-Idee im NÖ-Landtag ein

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Sitzung im niederösterreichischen Landtag bringen FPÖ und Grüne einen Antrag ein, dass Rechtsabbiegen bei Rot möglich sein soll. "Blau und Grün versuchen mit schon oftmalig als zu gefährlich verworfenen Uralt-Ideen Schlagzeile zu machen. Rechtsabbiegen bei roter Ampel würde die Sicherheit vor allem von schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie Fußgängern und Radfahrern, gefährden. Daher kann man das nur klar ablehnen", betonte der niederösterreichische Abgeordnete und SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Schon im Jahr 1991 wurde im Rahmen einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung dieses Thema ausführlich diskutiert und der Vorschlag von so gut wie allen im Verkehrsbereich namhaften Organisationen und Institutionen abgelehnt. "Auch damals wurde festgestellt, dass Rechtsabbiegen bei Rot die Zahl der Konfliktsituationen erhöhen würde. Rot ist ein eindeutiges Signal, das nicht aufgeweicht werden soll", so Heinzl.

"Bemerkenswert finde ich die in letzter Zeit häufiger werdende Koalition aus Grün und Blau, die sich hier als Gefährder der Sicherheit auf Österreichs Straßen zusammentut", so Heinzl. (Schluss) gd

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