- 18.03.2014, 14:14:41
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FP-Strache / Gudenus / Hübner: EU und die USA haben Entscheidung auf der Krim zu akzeptieren
Das Referendum fand ohne Druck durch russisches Militär statt
Utl.: Das Referendum fand ohne Druck durch russisches Militär statt =
Wien (OTS/fpd) - "Das Ergebnis des Krim-Referendums ist sowohl von
der EU als auch von den Vereinigten Staaten von Amerika zu
respektieren. Die mittlerweile ausgesprochenen Sanktionen sind eine
Farce", kritisierte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache
bei der heutigen Pressekonferenz den Umgang mit der Krim-Frage.
Österreich hat als neutrales Land sehr wohl den Auftrag, sich vor Ort
zu informieren und sich nicht nur auf irgendwelche Medienberichte zu
verlassen. "Österreich darf im Konflikt um die Krim keine Partei
ergreifen", fordert Strache von den höchsten Vertretern der Republik.
"Der eigentliche Skandal aus österreichischer Sicht ist, dass kein
Vertreter der Bundesregierung das Referendum besuchte", übte Strache
nachdrücklich Kritik an Kanzler und Außenminister. Auch innerhalb der
EU gibt es Regionen, in denen der Ruf nach Selbstbestimmung zunehmend
lauter wird: "In Schottland, Katalonien, Venetien und Südtirol gibt
es immer deutlichere Unabhängigkeitstendenzen", nennt Strache drei
Beispiele.
"Als Politiker eines neutralen Landes wie Österreich und zusätzlich
Absolvent der diplomatischen Akademie sehe ich es als meine Aufgabe,
einer Einladung nachzukommen, um bei einem Referendum wie jenem auf
der Krim die Vorkommnisse aus objektiver Sicht zu beobachten", macht
der freiheitliche Klubobmann des Wiener Gemeinderates, Mag. Johann
Gudenus deutlich. Einmal mehr bekräftigten er und der außenpolitische
Sprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Johannes Hübner, dass bei der Abstimmung
auf der Krim alles seine Richtigkeit hatte. "Die Stimmung war sehr
gut, die Bevölkerung war erfreut, ihre Meinung kundtun zu können.
Militärs sahen wir nicht, dafür viel Polizei in ukrainischer
Uniform", schildert Hübner seine Eindrücke. Einzig in den, von den
Krim-Tartaren dicht bewohnten Teilen hielt sich die Begeisterung für
die Abstimmung in Grenzen und wenn wurde gegen die Unabhängigkeit
gestimmt.
Abschließend hielt Gudenus fest, dass dem österreichischen
Steuerzahler keine Kosten entstanden seien: "Es ist gängige Praxis,
dass die Eingeladenen keine Kosten zu tragen haben. In unserem Fall
kamen wir auf Einladung einer NGO, die auch die Ausgaben getragen
hat." (Schluss)
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