FP-Strache / Gudenus / Hübner: EU und die USA haben Entscheidung auf der Krim zu akzeptieren

Das Referendum fand ohne Druck durch russisches Militär statt

Wien (OTS/fpd) - "Das Ergebnis des Krim-Referendums ist sowohl von der EU als auch von den Vereinigten Staaten von Amerika zu respektieren. Die mittlerweile ausgesprochenen Sanktionen sind eine Farce", kritisierte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache bei der heutigen Pressekonferenz den Umgang mit der Krim-Frage. Österreich hat als neutrales Land sehr wohl den Auftrag, sich vor Ort zu informieren und sich nicht nur auf irgendwelche Medienberichte zu verlassen. "Österreich darf im Konflikt um die Krim keine Partei ergreifen", fordert Strache von den höchsten Vertretern der Republik. "Der eigentliche Skandal aus österreichischer Sicht ist, dass kein Vertreter der Bundesregierung das Referendum besuchte", übte Strache nachdrücklich Kritik an Kanzler und Außenminister. Auch innerhalb der EU gibt es Regionen, in denen der Ruf nach Selbstbestimmung zunehmend lauter wird: "In Schottland, Katalonien, Venetien und Südtirol gibt es immer deutlichere Unabhängigkeitstendenzen", nennt Strache drei Beispiele.

"Als Politiker eines neutralen Landes wie Österreich und zusätzlich Absolvent der diplomatischen Akademie sehe ich es als meine Aufgabe, einer Einladung nachzukommen, um bei einem Referendum wie jenem auf der Krim die Vorkommnisse aus objektiver Sicht zu beobachten", macht der freiheitliche Klubobmann des Wiener Gemeinderates, Mag. Johann Gudenus deutlich. Einmal mehr bekräftigten er und der außenpolitische Sprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Johannes Hübner, dass bei der Abstimmung auf der Krim alles seine Richtigkeit hatte. "Die Stimmung war sehr gut, die Bevölkerung war erfreut, ihre Meinung kundtun zu können. Militärs sahen wir nicht, dafür viel Polizei in ukrainischer Uniform", schildert Hübner seine Eindrücke. Einzig in den, von den Krim-Tartaren dicht bewohnten Teilen hielt sich die Begeisterung für die Abstimmung in Grenzen und wenn wurde gegen die Unabhängigkeit gestimmt.

Abschließend hielt Gudenus fest, dass dem österreichischen Steuerzahler keine Kosten entstanden seien: "Es ist gängige Praxis, dass die Eingeladenen keine Kosten zu tragen haben. In unserem Fall kamen wir auf Einladung einer NGO, die auch die Ausgaben getragen hat." (Schluss)

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