• 18.03.2014, 13:37:45
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ÖAMTC fliegt Frühchen nach Hause (+ Fotos)

Schutzbrief hilft auch im Inland

Utl.: Schutzbrief hilft auch im Inland =

Wien (OTS) - Es ist der 25. Februar 2014, als Claudia S. aus Wien bei
der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe die Geburt ihrer Zwillinge meldet.
Anja und Manuel waren bereits Ende Jänner zur Welt gekommen -
allerdings viel zu früh und weit weg von zu Hause. Die werdende
Mutter war damals gerade zu Besuch bei Verwandten in der Steiermark,
als die beiden in der 27. Schwangerschaftswoche völlig unerwartet mit
1.250 Gramm (Anja) bzw. 1.030 Gramm (Manuel) das Licht der Welt
erblickten. Die Zwillinge kamen auf die Neonatologie des
Krankenhauses Leoben. Manuel musste jedoch wegen einer dringend
notwendigen Operation nach wenigen Tagen nach Graz überstellt werden.

Neben der besten medizinischen Versorgung für ihre Kinder stand
auch eine baldige Überstellung der Zwillinge ganz oben auf der
Wunschliste der Eltern. Doch seitens der Krankenkasse gab es
diesbezüglich einen ablehnenden Bescheid. "Eigentlich sollte jeder
verstehen, dass Babys die Nähe zu ihren Eltern brauchen. Gerade dann,
wenn sie im Brutkasten liegen", sagt Michael Tagunoff, Leiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Nicht so die Krankenkassen. Für die
zählt lediglich, dass die kleinen Patienten gut betreut sind - auch
wenn das weit entfernt vom Lebensmittelpunkt der Eltern ist."

Ganz anders bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. In Absprache mit
den Ärzten aus Leoben wurde für Anja ein Überstellungsflug mit dem in
Wiener Neustadt stationierten Intensivtransporthubschrauber der
ÖAMTC-Flugrettung organisiert. Der mit einem Transportinkubator
ausgerüstete Hubschrauber flog die Kleine wohlbehalten ins Wiener
SMZ-Ost. Die Kosten wurden zur Gänze von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe übernommen.

Anjas Bruder Manuel wird im Augenblick noch im LKH Graz betreut.
"Er ist aufgrund seiner hohen Sensibilität für Umwelteinflüsse noch
nicht transportfähig", berichtet Tagunoff. "Unser Team steht laufend
in engem Kontakt mit den behandelnden Ärzten. Wir sind daher
zuversichtlich, dass auch für ihn ein Transport sehr bald möglich
sein wird."

Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung stehen im ÖAMTC-Fotoarchiv unter
www.oeamtc.at/presse zum Download zur Verfügung.

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