Pirker: ÖVP schmiedet parteiübergreifende Allianz gegen Monster-LKW

ÖVP-Verkehrssprecher: Zulassung von Riesen-LKW wäre "maßlose Verschwendung von Steuergeldern" / Reisebusse dürfen schwerer werden

Brüssel, 18. März 2014 (OTS) "Es ist uns gelungen eine parteiübergreifende Allianz gegen die Zulassung der Monster-LKW im grenzüberschreitenden Verkehr zu schmieden", freut sich der Verkehrssprecher der ÖVP, Hubert Pirker, heute in Brüssel nach der Abstimmung im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments. "Es ist und bleibt nationale Angelegenheit, ob die 60 Tonnen schweren LKW zugelassen werden. Für Österreich ist das keine Option", so der ÖVP-Europapolitiker. ****

"Nicht nur Sicherheit und Umweltschutz sprechen gegen die Riesen-LKW. Es wäre auch eine maßlose Verschwendung von Steuergeldern", betont Pirker und verweist auf die aktuellen Zahlen der Asfinag: "Allein in Österreich würden bis zu 5,4 Milliarden Euro an Umbaukosten entstehen, wenn Brücken, Pannenbuchten, Autobahnparkplätze, Tankstellen, Tunnel und Leitschienen für den Einsatz der Riesen-LKW tauglich gemacht werden müssten. Das ist volkswirtschaftlicher Unfug", so der EU-Abgeordnete.

Pirker hat gleichzeitig eine Erhöhung des erlaubten Gesamtgewichts für Reisebusse von 18 auf 19,5 Tonnen durchgesetzt. "Ein Reisebus auf dem neuesten Stand der Technik wiegt mehr als vor 20 Jahren. Neue Zusatzausrüstungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, für den Transport von Personen mit eingeschränkter Mobilität und zur Steigerung der Umweltverträglichkeit erfordern eine leichte Anpassung des zulässigen Höchstgewichts", erläutert Pirker.

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