• 17.03.2014, 09:22:02
  • /
  • OTS0027 OTW0027

Schwarzmann: Bäuerinnen leben Verantwortung

Bundestagung der Bezirksbäuerinnen am 17. und 18. März in Kärnten

Utl.: Bundestagung der Bezirksbäuerinnen am 17. und 18. März in
Kärnten =

Wien (OTS) - "Österreichs Bäuerinnen haben im Familienbetrieb eine
Schlüsselposition. Das gilt heute umso mehr, weil die heimische
Landwirtschaft immer öfter Frauensache ist - mehr als 36% der Höfe
liegen in weiblichen Führungshänden, mit steigendem Anteil.
Diesbezüglich hat Österreich einen der höchsten Werte in der EU.
Unsere Bäuerinnen sind das Rückgrat ihrer Betriebe und tragen eine
große Verantwortung für die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte.
Sie sind äußerst engagiert und haben eine Vorbildfunktion am Land.
Sie reden nicht nur von Verantwortung und Nachhaltigkeit, sie halten
diese auch im Alltag hoch. Die Bäuerin als Interessenvertreterin und
ihr ehrenamtliches Engagement sollen künftig noch mehr in der
Öffentlichkeit sichtbar werden", betonte Andrea Schwarzmann,
Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen in der
Landwirtschaftskammer Österreich, anlässlich der Bundestagung der
Bezirksbäuerinnen, die vom 17. bis 18.03. im Naturel Hoteldorf
Schönleiten in Oberaichwald/Latschach (Ktn.) zum Thema "Bäuerinnen
leben Verantwortung" über die Bühne geht.

Ziel dieser zweitägigen Veranstaltung ist es, den
Bezirksbäuerinnen aller Bundesländer Perspektiven und
Herausforderungen ehrenamtlicher wie auch interessenpolitischer
Tätigkeit im ländlichen Raum aufzuzeigen und sie für ihre
Arbeitsbereiche bestmöglich vorzubereiten. "Wir wollen unsere
Bezirksbäuerinnen in diesem Engagement motivieren und stärken. In
Vorträgen und Kleingruppen werden unter anderem Themen wie
Interessenvertretung in der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft sowie
Nachhaltigkeit und Ehrenamt von verschiedenen Seiten beleuchtet, um
die Teilnehmerinnen und Referentinnen in ihrer Arbeit vor Ort
bestmöglich zu unterstützen", so Schwarzmann.

Mehr Mitsprache für Bäuerinnen

Ein zentrales Ziel der ARGE ist es, Frauen in der Landwirtschaft
für die aktive Mitgestaltung im ländlichen Raum zu stärken. Um dies
zu ermöglichen, brauchen diese entsprechende Bildungs- und
Beratungsangebote sowie Mentoren in Politik und Interessenvertretung.
Mit der Zukunftsorientierten Agrarwirtschaftliche Motivation (ZAM)
hat das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) in Zusammenarbeit mit
der ARGE Bäuerinnen ein Bildungsprojekt geschaffen, das von den
Frauen in der Landwirtschaft überaus gut angenommen wird.
Mittlerweile wird bereits das Nachfolgeprojekt "ZAMm unterwegs"
umgesetzt.

Professionelle Vertretungsarbeit

"Mit dem ZAM-Zertifikatslehrgang 'Professionelle Vertretungsarbeit
im ländlichen Raum' sollen interessierten Bäuerinnen Kompetenzen für
die Mitarbeit in verschiedenen agrarischen oder kommunalen Gremien,
Verbänden oder Vereinen vermittelt werden. Diese Schulung ist in fünf
zweitägige Module gegliedert, unter anderem zu den Themen
Persönlichkeitsbildung, Agrarwirtschaft und -politik sowie
Führungskompetenzen. Damit erhalten die Teilnehmerinnen eine solide
Grundausbildung, die mit jährlich jeweils zweitägigen Weiterbildungen
unter dem Titel 'Funktionärinnen.Krafttraining' und
'Funktionärinnen.Werkstatt' fortgesetzt wird", so Schwarzmann
abschließend.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AIM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel