Schwarzmann: Bäuerinnen leben Verantwortung

Bundestagung der Bezirksbäuerinnen am 17. und 18. März in Kärnten

Wien (OTS) - "Österreichs Bäuerinnen haben im Familienbetrieb eine Schlüsselposition. Das gilt heute umso mehr, weil die heimische Landwirtschaft immer öfter Frauensache ist - mehr als 36% der Höfe liegen in weiblichen Führungshänden, mit steigendem Anteil. Diesbezüglich hat Österreich einen der höchsten Werte in der EU. Unsere Bäuerinnen sind das Rückgrat ihrer Betriebe und tragen eine große Verantwortung für die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte. Sie sind äußerst engagiert und haben eine Vorbildfunktion am Land. Sie reden nicht nur von Verantwortung und Nachhaltigkeit, sie halten diese auch im Alltag hoch. Die Bäuerin als Interessenvertreterin und ihr ehrenamtliches Engagement sollen künftig noch mehr in der Öffentlichkeit sichtbar werden", betonte Andrea Schwarzmann, Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschaftskammer Österreich, anlässlich der Bundestagung der Bezirksbäuerinnen, die vom 17. bis 18.03. im Naturel Hoteldorf Schönleiten in Oberaichwald/Latschach (Ktn.) zum Thema "Bäuerinnen leben Verantwortung" über die Bühne geht.

Ziel dieser zweitägigen Veranstaltung ist es, den Bezirksbäuerinnen aller Bundesländer Perspektiven und Herausforderungen ehrenamtlicher wie auch interessenpolitischer Tätigkeit im ländlichen Raum aufzuzeigen und sie für ihre Arbeitsbereiche bestmöglich vorzubereiten. "Wir wollen unsere Bezirksbäuerinnen in diesem Engagement motivieren und stärken. In Vorträgen und Kleingruppen werden unter anderem Themen wie Interessenvertretung in der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft sowie Nachhaltigkeit und Ehrenamt von verschiedenen Seiten beleuchtet, um die Teilnehmerinnen und Referentinnen in ihrer Arbeit vor Ort bestmöglich zu unterstützen", so Schwarzmann.

Mehr Mitsprache für Bäuerinnen

Ein zentrales Ziel der ARGE ist es, Frauen in der Landwirtschaft für die aktive Mitgestaltung im ländlichen Raum zu stärken. Um dies zu ermöglichen, brauchen diese entsprechende Bildungs- und Beratungsangebote sowie Mentoren in Politik und Interessenvertretung. Mit der Zukunftsorientierten Agrarwirtschaftliche Motivation (ZAM) hat das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) in Zusammenarbeit mit der ARGE Bäuerinnen ein Bildungsprojekt geschaffen, das von den Frauen in der Landwirtschaft überaus gut angenommen wird. Mittlerweile wird bereits das Nachfolgeprojekt "ZAMm unterwegs" umgesetzt.

Professionelle Vertretungsarbeit

"Mit dem ZAM-Zertifikatslehrgang 'Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum' sollen interessierten Bäuerinnen Kompetenzen für die Mitarbeit in verschiedenen agrarischen oder kommunalen Gremien, Verbänden oder Vereinen vermittelt werden. Diese Schulung ist in fünf zweitägige Module gegliedert, unter anderem zu den Themen Persönlichkeitsbildung, Agrarwirtschaft und -politik sowie Führungskompetenzen. Damit erhalten die Teilnehmerinnen eine solide Grundausbildung, die mit jährlich jeweils zweitägigen Weiterbildungen unter dem Titel 'Funktionärinnen.Krafttraining' und 'Funktionärinnen.Werkstatt' fortgesetzt wird", so Schwarzmann abschließend.
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