Mehrsprachigkeit in aller Munde - Hochrangige Sprachenkonferenz am 20./21.3. in Graz

Graz (OTS) - Mehrsprachigkeit ist eine europäische Realität und damit Teil der Identität des Kontinents. Vor diesem Hintergrund tagt am 20. und 21. März 2014 in Graz (Alte Universität) die Konferenz "Quality education and language competences for 21st century society:
traditions, challenges, and visions". Veranstaltet vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) und durchgeführt vom Europäischen Fremdsprachenzentrum (EFSZ) werden Fragen der Mehrsprachigkeit, Qualitätskriterien bei der Sprachausbildung sowie Innovationen im Sprachunterricht diskutiert. Die Konferenz ist ein zentraler Beitrag des derzeitigen Vorsitzes von Österreich im Europarat. Das EFSZ wurde vor zwanzig Jahren als Einrichtung des Europarats gegründet.

Zu den 150 TeilnehmerInnen zählen SprachexpertInnen aus ganz Europa, RepräsentantInnen des Europarats und der Europäischen Kommission, politische Entscheidungsträger aus dem In- und Ausland sowie VertreterInnen von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs). Alleine innerhalb der EU gibt es 23 offiziell anerkannte Sprachen sowie mehr als 60 Regional- und Minderheitensprachen. Laut Eurobarometer-Umfrage vom Juni 2012 kann sich mehr als die Hälfte der EU-BürgerInnen (54%) in mindestens einer weiteren Sprache als der Muttersprache unterhalten, ein Viertel (25%) spricht mindestens zwei zusätzliche Sprachen.

Österreich kann übrigens Europa-weit die höchsten Zuwachsraten in Sachen Mehrsprachigkeit verzeichnen. Nimmt man die Vergleichsstudie aus dem Jahr 2005 zum Maßstab, gaben 16% mehr und somit insgesamt 78% der ÖsterreicherInnen an, mindestens eine Fremdsprache so gut zu beherrschen, um damit ein Gespräch führen zu können.

Das Programm plus Livestream:
http://www.ecml.at/Conference20143/Overview/tabid/1547/Default.aspx

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Oliver Lehmann
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