• 13.03.2014, 14:23:50
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Grundsatzeinigung zur Ländlichen Entwicklung: Investförderung startet in Kürze

Bauernbundpräsidium und Landesagrar-Referenten stellen gemeinsam mit Bundesminister Rupprechter die Weichen für die nationale Umsetzung der Agrarreform

Utl.: Bauernbundpräsidium und Landesagrar-Referenten stellen
gemeinsam mit Bundesminister Rupprechter die Weichen für die
nationale Umsetzung der Agrarreform =

Wien (OTS) - Beim heutigen erweiterten Bauernbundpräsidium wurde eine
Grundsatzeinigung über die Ausgestaltung der nationalen Maßnahmen zur
Agrarreform erzielt. An der Sitzung haben neben den
Bauernbundobleuten auch die Kammerpräsidenten und die
Landesagrar-Referenten teilgenommen.

Damit können bereits ab kommender Woche wieder Anträge für
Investitionsförderungen gestellt werden. Das ist mit der
EU-Kommission abgestimmt.

Die Länder bekommen die Möglichkeit im Bereich der Ländlichen
Entwicklung in Form von Top-Ups zu den nationalen Maßnahmen
zusätzliche Anreize zu schaffen und damit mögliche Härten für die
bäuerlichen Familien abzufedern.

2015 werden die Auswirkungen der Agrarreform evaluiert. Ein
Verlustkorridor für die Zahlungen der 1. und 2. Säule soll negative
Auswirkungen für die Bauern begrenzen.

Bundesminister Andrä Rupprechter: "Mit dieser Grundsatzeinigung
bieten wir den Bäuerinnen und Bauern für die nächsten sieben Jahre
die Sicherheit, dass sie weiterhin den Weg der nachhaltigen,
produzierenden Landwirtschaft gehen können. Ihre vielfältigen
Leistungen werden sich damit weiterhin lohnen. Unsere Betriebe müssen
profitabel wirtschaften können und ihre Leistungen angemessen
honoriert werden. Die Länder Top-Ups eröffnen Chancen für die
Regionen, eigene Impulse zu setzen und die Zukunft der Landwirtschaft
und des Ländlichen Raums aktiv mitzugestalten."

Bauernbund-Präsident Jakob Auer zeigt sich zufrieden mit der heutigen
Bauernbund-Einigung: "Für mich ist es ein positiver Tag, weil junge
und investitionsfreudige Landwirte jetzt mit dem frischen Geld der
Investförderung losstarten können. Damit erfüllt der Bauernbund ein
ganz zentrales Wahlversprechen. Die Lücke, die sich kurzfristig im
Investitionsprogramm aufgetan hat, wird geschlossen. Höfe, die
modernisieren und investieren wollen, müssen wir in ihrem
Investitionsbedarf unterstützen", kommentiert Auer. Er rechnet damit,
dass in den kommenden zwei Jahren rund 5,5 Mrd. Euro von der
Landwirtschaft investiert werden.

Für die weiteren Verhandlungen um die nationale Ausgestaltung der
Agrarreform ist der Bauernbund-Präsident optimistisch: "Wir haben
heute versucht, das Bestmögliche zu erreichen", zeigt sich Auer
zufrieden, dass die strategische Ausrichtung für die kommende
Finanzperiode abgesichert werden konnte.

Auch der Minister ist zuversichtlich, dass bereits in den nächsten
Wochen alle Details des Pakets präsentiert werden können. Mit der im
Regierungsprogramm festgelegten Kofinanzierung 50:50 sei trotz der
angespannten Budgetsituation die Zukunft der heimischen Bauern
abgesichert. Rupprechter: "Das Programm unterstützt nicht nur die
Bauern, sondern den gesamten Ländlichen Raum, zum Beispiel über
Leader und die Förderungen für Projekte im Bereich sozialer
Dienstleistungen."

Für den Präsidenten der LK Österreich, Hermann Schultes, ist die
heutige Entscheidung die Basis, um den Bauern regional wirksame
Programme anbieten zu können. "Sie sind geeignet, die speziellen
Chancen der Regionen in den Markt zu bringen und die benachteiligten
Gebiete in der Produktion zu halten. Die biologische Landwirtschaft
wird durch eine neue qualitative Ausrichtung gestärkt."

Andreas Liegenfeld, Vorsitzender der Landesagrarreferenten, betont:
"Zentral bei dem Paket ist vor allem die Stärkung des Ländlichen
Raumes über den Hebel der Investförderung, der Dorferneuerung oder
über Leader." Insgesamt seien die Programme der Ländlichen
Entwicklungen ein "Konjunkturmotor für Länder und Gemeinden". Nicht
von ungefähr habe es unter den Landesräten, die das Paket vorbereitet
und heute mitverhandelt haben, "einen konstruktiven Geist gegeben,
der zu dieser grundsätzlichen Einigung geführt hat."

Rückfragehinweis:
Magdalena Rauscher-Weber,
Lebensministerium,
Tel.: (+43-1) 71100 6823,
[email protected]

Mag. Andrea Salzburger,
Bauernbund Österreich,
Tel.: +43 1 5058173-28,
[email protected]

Fotoservice:
Fotos finden Sie unter www.lebensministerium.at/fotoservice

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