Wien: Benefizsuppenessen mit Bekenntnissen zur EZA

Höhepunkt der diesjährigen Entwicklungshilfe-"Aktion Familienfasttag" der Katholischen Frauenbewegung - Fokus auf indische Textilarbeiterinnen

Wien, 13.03.14 (KAP) "Die Armen der Welt brauchen unsere Solidarität": Diese Überzeugung, formuliert von der Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), Barbara Haas, einte die Teilnehmenden am kfbö-Benefizsuppenessen am Mittwochabend in den zum Parlament gehörenden Räumlichkeiten des Palais Epstein. Bekenntnisse zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) legten beim Höhepunkt der diesjährigen "Aktion Familienfasttag" auch der Kärntner Bischof Alois Schwarz, die Präsidentengattin und Vorsitzende des Österreichischen Frauenrates, Margit Fischer, ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser sowie Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ab.

Prammer begrüßte als "Gastgeberin" eine Reihe prominenter Unterstützer des Familienfasttages, u.a. den Apostolischen Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, den Linzer Altbischof Maximilian Aichern, Grünen-Chefin Eva Glawischnig und weitere Abgeordnete zum Nationalrat sowie "stellvertretend für Tausende ehrenamtlich engagierte Frauen" die früheren kfbö-Vorsitzenden Margit Hauft und Ingrid Klein; weitere Gäste waren Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, die KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer, CIDSE-Präsident Heinz Hödl, der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanac, sowie zahlreiche Vertreter der entwicklungspolitischen Szene innerhalb und außerhalb der Kirche.

Heuer stehen indische Textilarbeiterinnen im Fokus der traditionsreichen Spendenaktion. Sie bezahlen - wie die kfbö-Vorsitzende hinwies - den Preis für Billigkleidung in heimischen Läden. Haas schilderte, sie habe sich selbst bei einem Besuch im Bundesstaat Tamil Nadu einen Eindruck von der verbrecherischen Ausbeutung junger Frauen in dortigen Baumwollspinnereien verschafft und sei entsetzt über die Hitze, den Lärm und die Atemnot, unter der die Arbeiterinnen zu leiden haben.

Der Familienfasttag der kfbö nimmt sich seit 1958 zum Ziel, die Lebensbedingungen vor allem von Frauen und Mädchen in Ländern des Südens zu verbessern und die Mitverantwortung bewusst mit einem Akt des Verzichts in der Fastenzeit zu verbinden.

(Info zu Projekten und Unterschriftensammlung: www.teilen.at; Spenden für die "Aktion Familienfasttag" sind erbeten auf das PSK-Konto 1.250.000; BLZ 60000, IBAN: AT86 6000 0000 0125 0000, BIC:
OPSKATWW)

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