- 13.03.2014, 13:29:46
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Wien: Benefizsuppenessen mit Bekenntnissen zur EZA
Höhepunkt der diesjährigen Entwicklungshilfe-"Aktion Familienfasttag" der Katholischen Frauenbewegung - Fokus auf indische Textilarbeiterinnen
Utl.: Höhepunkt der diesjährigen Entwicklungshilfe-"Aktion
Familienfasttag" der Katholischen Frauenbewegung - Fokus auf
indische Textilarbeiterinnen =
Wien, 13.03.14 (KAP) "Die Armen der Welt brauchen unsere
Solidarität": Diese Überzeugung, formuliert von der Vorsitzenden der
Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), Barbara Haas, einte
die Teilnehmenden am kfbö-Benefizsuppenessen am Mittwochabend in den
zum Parlament gehörenden Räumlichkeiten des Palais Epstein.
Bekenntnisse zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) legten beim
Höhepunkt der diesjährigen "Aktion Familienfasttag" auch der
Kärntner Bischof Alois Schwarz, die Präsidentengattin und
Vorsitzende des Österreichischen Frauenrates, Margit Fischer,
ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser sowie Nationalratspräsidentin
Barbara Prammer ab.
Prammer begrüßte als "Gastgeberin" eine Reihe prominenter
Unterstützer des Familienfasttages, u.a. den Apostolischen Nuntius
Peter Stephan Zurbriggen, den Linzer Altbischof Maximilian Aichern,
Grünen-Chefin Eva Glawischnig und weitere Abgeordnete zum
Nationalrat sowie "stellvertretend für Tausende ehrenamtlich
engagierte Frauen" die früheren kfbö-Vorsitzenden Margit Hauft und
Ingrid Klein; weitere Gäste waren Wirtschaftskammerpräsident
Christoph Leitl, die KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer,
CIDSE-Präsident Heinz Hödl, der Präsident der Islamischen
Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanac, sowie zahlreiche Vertreter der
entwicklungspolitischen Szene innerhalb und außerhalb der Kirche.
Heuer stehen indische Textilarbeiterinnen im Fokus der
traditionsreichen Spendenaktion. Sie bezahlen - wie die
kfbö-Vorsitzende hinwies - den Preis für Billigkleidung in
heimischen Läden. Haas schilderte, sie habe sich selbst bei einem
Besuch im Bundesstaat Tamil Nadu einen Eindruck von der
verbrecherischen Ausbeutung junger Frauen in dortigen
Baumwollspinnereien verschafft und sei entsetzt über die Hitze, den
Lärm und die Atemnot, unter der die Arbeiterinnen zu leiden haben.
Der Familienfasttag der kfbö nimmt sich seit 1958 zum Ziel, die
Lebensbedingungen vor allem von Frauen und Mädchen in Ländern des
Südens zu verbessern und die Mitverantwortung bewusst mit einem Akt
des Verzichts in der Fastenzeit zu verbinden.
(Info zu Projekten und Unterschriftensammlung: www.teilen.at;
Spenden für die "Aktion Familienfasttag" sind erbeten auf das
PSK-Konto 1.250.000; BLZ 60000, IBAN: AT86 6000 0000 0125 0000, BIC:
OPSKATWW)
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