FPÖ-Trettenbrein/Angerer: SPÖ verhindert Wohnbau im ländlichen Raum

Abwanderung wird Vorschub geleistet

Klagenfurt (OTS) - Während die SPÖ Kärnten der Öffentlichkeit vorgaukelt, gegen die Abwanderung des ländlichen Raumes initiativ werden zu wollen, werden in Wahrheit ständig Maßnahmen gesetzt, die diesen aushöhlen, machen heute die freiheitlichen Mitglieder des Wohnbauförderungsbeirates, LAbg. Harald Trettenbrein sowie der Bürgermeister von Mühldorf, Erwin Angerer, aufmerksam. "Die Freiheitlichen haben sich immer für das Vorziehen von Wohnbaumaßnahmen ausgesprochen und stehen auch dazu", so Trettenbrein, der auch entgegen der heutigen Behauptung von SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser klarstellt, in der gestrigen Sitzung für die Vorziehung der Wohnbauprojekte von 2015 auf 2014 gestimmt zu haben. "Denn es sollen rasche wirtschaftsbelebende Maßnahmen greifen", so Trettenbrein.

Wogegen die Freiheitlichen jedoch vehement auftreten, ist die ungerechte Aufteilung der gestern beschlossenen Wohneinheiten in den Wohnbauförderungsprogrammen. Diese beinhalten 1300 Wohneinheiten, wovon 70 % dieser Einheiten in Klagenfurt und Villach gebaut werden sollen, ärgert sich besonders Angerer als Bürgermeister gegen diese Unverhältnismäßigkeit. "Diese Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen stärken so den Zentralismus, dem man eigentlich öffentlich abgeschworen hat. Anstatt die Wirtschaft im ländlichen Raum durch Wohnbaumaßnahmen anzukurbeln, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen und der Abwanderung entgegenzuwirken, werde diese nun forciert, kritisiert Angerer.

Diese Koalition habe sich bisher leider lediglich als Ankündigungskaiser profiliert, fordert die FPÖ ein rasches Umdenken ein. "Initiativen zur Belebung der ländlichen Regionen sind ein Gebot der Stunde", erklärt Trettenbrein. (Schluss)

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