• 13.03.2014, 10:42:49
  • /
  • OTS0093 OTW0093

Präventionslandkarte: Fast 400 Projekte eingemeldet

AUVA-Obfrau Römer: Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz

Utl.: AUVA-Obfrau Römer: Ein wichtiger Schritt hin zu mehr
Transparenz =

Wien (OTS) - Gemeinsam mit anderen Institutionen der heimischen
Gesundheitswelt hat die AUVA 2013 das Projekt "Präventions-Charta
Österreich" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, alle österreichischen
Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu erfassen und deren
Status zu erheben. "Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr
Transparenz im Gesundheitswesen und einer gemeinsamen Gesamtstrategie
in der Prävention und Gesundheitsförderung", sagt die Obfrau der
Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, Renate Römer, im Rahmen einer
Pressekonferenz am Donnerstag.

Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom KFV (Kuratorium für
Verkehrssicherheit), das die Erstellung der Präventionslandkarte
aktiv unterstützt: "Die Präventionslandkarte stellt einen Meilenstein
in der Präventionsarbeit für Österreich dar. Präventionsarbeit ist
ein integrativer Prozess, daher kann durch eine Abstimmung der
Aktivitäten ein deutlicher Mehrwert erreicht werden. Die
Präventionslandkarte hilft, unsere Kräfte zu bündeln, um
Präventionsarbeit in Zukunft noch effizienter zu gestalten. Denn der
Schlüssel zu mehr Gesundheit in Österreich liegt in der
zielgerichteten Prävention", erläutert Dr. Thann, Direktor des KFV.

"Wir haben mit unserem Projekt, das wir während der
Gesundheitsgespräche in Alpbach 2013 gestartet haben, von allen
Beteiligten ein gutes Feedback erhalten", sagt der Generaldirektor
der AUVA, Peter Vavken. "Die Ist-Stand-Analyse, die wir jetzt
durchführen, ist die Basis für eine weitere Vorgehensweise. So etwas
ist einmalig im deutschen Sprachraum. Die Präventionslandkarte wird
in weiterer Folge als wichtiger Beitrag zur Gesundheitsreform dem
Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt", so Peter Vavken.

Fast 400 Projekte bisher

Seit November 2013 läuft die Erfassung, bis jetzt wurden 389
Projekte eingemeldet. Die Projekte kommen aus allen vier Bereichen:
201 Projekte aus der Gesundheitsförderung, 294 Projekte aus der
Primär-Prävention, 71 Projekte aus der Sekundär-Prävention, 26
Projekte aus der Tertiär-Prävention (163 Projekte können mehreren
Kategorien zugeordnet werden).

Die Projekte werden in folgende Themenbereiche unterteilt:

Pflege (7)
Ernährung (9)
Sucht (13)
Gesundheit (23)
Untersuchung (30)
Verkehr (43)
Bewegung (75)
Wissensvermittlung (94)
Arbeitsleben (95)

Insgesamt 156 Projekte sind über das gesamte Bundesgebiet
gespannt, der Rest wird in den einzelnen Bundesländern durchgeführt.
Mit 59 hat Wien die meisten Projekte eingemeldet.

Die Sammlung aller Projekte wird noch bis zum Sommer weiterlaufen.
"Dann haben wir einen guten Überblick, wo überall im Land Prävention
gemacht wird", so AUVA-Obfrau Renate Römer. Im Rahmen der
Gesundheitsgespräche von Alpbach soll dann eine vorläufige Endversion
der Präventionslandkarte präsentiert werden. Dort sollen auch
Best-Practice Beispiele definiert werden.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen
Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel