ÖAAB-FCG:"Mit Mitgliedsgeldern erkaufter FSG-Wahlsieg in Kärnten!"

Obfrau Gaby Tamandl: "Die Gerechtigkeit wurde mit Füßen getreten - Interne Revision und Rechnungshof sollen Missbrauch prüfen!

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Ich stehe nicht an, dem amtierenden Präsidenten der Kärntner Arbeiterkammer Günther Goach zu seinem eindrucksvollen Wahlsieg zu gratulieren. Ich muss dabei aber auf den bitteren Beigeschmack der Wählertäuschung aufmerksam machen. Die AK-Kärnten hat schon seit November in teuer erkauften Serienberichten in der Kärntner Kronenzeitung auf Kosten der Beitragszahler eine ungeheure Schleichwerbung für den Präsidenten betrieben. In sämtlichen Berichten waren die FSG-Spitzenfunktionäre sogar mehrfach abgebildet zu sehen. Es wurde damit der Eindruck erweckt, dass die Arbeiterkammer ohnehin nur aus Sozialdemokraten bestehen würde", erklärt die Wiener ÖAAB-FCG-Obfrau Gabriele Tamandl zum 10%-Zugewinn des FSG und zum fast Nordkoreanischen Wahlergebnis.
Tamandl: "Wenn man bedenkt, dass die unverschämte Schleichwerbung in Kärnten von den Rudi Kaske-Festspielen in der Wiener Kronenzeitung und der ungeheuren Inseratenflut in den Gratisblättern von Österreich und Heute sogar noch getoppt worden ist, darf man auf das Wiener Wahlergebnis durchaus auch noch gespannt sein.
Dass in Wien 12 Listen zur AK-Wahl antreten, hat man in den von der AK "inseratenverwöhnten" Boulevardmedien natürlich nicht lesen können.
Tamandl: "Der Demokratie und der vielzitierten Gerechtigkeit hat Kaske&Co damit jedenfalls keinen guten Dienst erwiesen. Im Gegenteil:
Die Gerechtigkeit wurde mit Füßen getreten!"
Für reine Wahlwerbung hat die AK-Wien ein Sonderbudget von 1 Million Euro für alle Fraktionen zur Verfügung gestellt, wovon der FSG den Löwenanteil von 560.000 Euro für sich buchen konnte. Ein noch weit höherer Betrag ist allerdings für die Schleichwerbung mit den zahlreichen Präsidentenportraits von der AK zusätzlich und mutmaßlich auch missbräuchlich ausgeschüttet worden.
Die ÖAAB-FCG-Obfrau: "Wir haben eine interne Untersuchung dieser Affäre bereits beantragt und auch den Rechnungshof ersucht, sich der Angelegenheit anzunehmen."

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