- 13.03.2014, 08:36:27
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ÖAAB-FCG:"Mit Mitgliedsgeldern erkaufter FSG-Wahlsieg in Kärnten!"
Obfrau Gaby Tamandl: "Die Gerechtigkeit wurde mit Füßen getreten - Interne Revision und Rechnungshof sollen Missbrauch prüfen!
Utl.: Obfrau Gaby Tamandl: "Die Gerechtigkeit wurde mit Füßen
getreten - Interne Revision und Rechnungshof sollen Missbrauch
prüfen! =
Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Ich stehe nicht an, dem amtierenden
Präsidenten der Kärntner Arbeiterkammer Günther Goach zu seinem
eindrucksvollen Wahlsieg zu gratulieren. Ich muss dabei aber auf den
bitteren Beigeschmack der Wählertäuschung aufmerksam machen. Die
AK-Kärnten hat schon seit November in teuer erkauften Serienberichten
in der Kärntner Kronenzeitung auf Kosten der Beitragszahler eine
ungeheure Schleichwerbung für den Präsidenten betrieben. In
sämtlichen Berichten waren die FSG-Spitzenfunktionäre sogar mehrfach
abgebildet zu sehen. Es wurde damit der Eindruck erweckt, dass die
Arbeiterkammer ohnehin nur aus Sozialdemokraten bestehen würde",
erklärt die Wiener ÖAAB-FCG-Obfrau Gabriele Tamandl zum 10%-Zugewinn
des FSG und zum fast Nordkoreanischen Wahlergebnis.
Tamandl: "Wenn man bedenkt, dass die unverschämte Schleichwerbung in
Kärnten von den Rudi Kaske-Festspielen in der Wiener Kronenzeitung
und der ungeheuren Inseratenflut in den Gratisblättern von Österreich
und Heute sogar noch getoppt worden ist, darf man auf das Wiener
Wahlergebnis durchaus auch noch gespannt sein.
Dass in Wien 12 Listen zur AK-Wahl antreten, hat man in den von der
AK "inseratenverwöhnten" Boulevardmedien natürlich nicht lesen
können.
Tamandl: "Der Demokratie und der vielzitierten Gerechtigkeit hat
Kaske&Co damit jedenfalls keinen guten Dienst erwiesen. Im Gegenteil:
Die Gerechtigkeit wurde mit Füßen getreten!"
Für reine Wahlwerbung hat die AK-Wien ein Sonderbudget von 1 Million
Euro für alle Fraktionen zur Verfügung gestellt, wovon der FSG den
Löwenanteil von 560.000 Euro für sich buchen konnte. Ein noch weit
höherer Betrag ist allerdings für die Schleichwerbung mit den
zahlreichen Präsidentenportraits von der AK zusätzlich und mutmaßlich
auch missbräuchlich ausgeschüttet worden.
Die ÖAAB-FCG-Obfrau: "Wir haben eine interne Untersuchung dieser
Affäre bereits beantragt und auch den Rechnungshof ersucht, sich der
Angelegenheit anzunehmen."
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