• 11.03.2014, 14:35:18
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"7000 neue Wohnungen pro Jahr reichen allein wegen Zuwanderung nicht aus!"

ÖAAB-FCG-Chefin Gaby Tamandl: "Die hausgemachte Probleme werden durch geschönte Projekte und Statistiken nicht gelöst"

Utl.: ÖAAB-FCG-Chefin Gaby Tamandl: "Die hausgemachte Probleme
werden durch geschönte Projekte und Statistiken nicht gelöst" =

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Die Ankündigung von Wohnbaustadtrat Michael
Ludwig, in den beiden kommenden Jahren je 7000 neue geförderte
Wohnungen bauen zu wollen, ist ja an und für sich erfreulich, leider
aber angesichts der steigenden Zuwanderung und der explodierenden
Mietkosten in Wien nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein",
kritisiert ÖAAB-FCG Chefin Gabriele Tamandl die am Dienstag
verkündete "vermeintliche Wohnbauoffensive" der Stadt Wien. Nicht
nur, dass die Wohnbauleistung in Wien in den vergangenen Jahren stark
gesunken ist, könne man die angekündigte Offensive nur als ein
"wahlbedingter Frühlingswind" bezeichnen, wie Tamandl ihre Kritik
unterstreicht
Ursache für die immer noch steigenden Wohnkosten in Wien sind nämlich
neben dem selbstverschuldeten Wohnungsmangel auch die von der
rotgrünen Stadtregierung beschlossenen exorbitanten
Gebührenerhöhungen bis zu 70 Prozent.
"Dass der rote AK-Präsident Rudi Kaske von der Stadt Wien nun den
Einsatz aller Wohnbauförderungsmittel verlangt, zeigt nicht nur seine
Unwissenheit auf, sondern ist letztlich auch nur Augenauswischerei",
wie die ÖAAB-FCG-Chefin meint. Wien investiere nämlich bereits jetzt
schon alle Förderungsgelder des Bundes in den Wohnbau. "Aber eben
immer noch viel zu wenig, um den Bedürfnissen der Bevölkerung
entsprechen zu können."
Die hausgemachten Probleme rund um das von der gesamten AK - und
nicht nur von Rudi Kaske - geforderte "leistbare Wohnen" werde durch
geschönte Projekte und Statistiken mit lediglich angekündigten
Wohnbauleistungen noch lange nicht gelöst. Tamandl fordert daher
einen sofortigen Gebührenstopp und eine tatsächliche Erhöhung der
Wohnbauleistung in Wien. "Die 7000 neuen Wohnungen pro Jahr sind ja
nur ein notwendiges Nachziehen, wegen der seinerzeitigen Versäumnisse
unter Wohnbaustadtrat Werner Faymann."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAW

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