• 11.03.2014, 11:43:57
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FPÖ-Anton: Freiheitliche gegen Aufhebung des LKW-Fahrverbotes im Unteren Drautal

Klagenfurt (OTS) - Gegen die jüngst veröffentlichte Begehrlichkeit
von Seiten der Kärntner Frächter und Transporteure, das
LKW-Fahrverbot auf der B100 aufzuheben, tritt heute FPÖ-LAbg. Hannes
Anton auf. Kärntner Frächter und Transporteure würden sich mit der
Aufhebung des LKW-Fahrverbotes auf der B100 zwischen Villach und
Spittal/Drau ins eigene Fleisch schneiden, macht Anton aufmerksam.
"Denn einheimische Frächter aus der Region dürfen schon jetzt mit
einer Ausnahmegenehmigung ihre Firmensitze anfahren und sind aus dem
LKW-Fahrverbot ausgenommen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, sind
es doch genau diese Frächter und Firmen die ihre LKWs in Kärnten
angemeldet haben und mit Kärntner Kraftfahrern/innen unterwegs sind.
Dadurch zahlen die Frächter die Steuern in Kärnten und beschäftigen
einheimische Arbeitskräfte", so Anton.

Hingegen könnten ausländische LKWs das Untere Drautal ganz leicht
über die Autobahn durchfahren. Durch eine Aufhebung des
LKW-Fahrverbotes würden aber genau diese Mautflüchtlinge in Villach
von der Autobahn abfahren und in Spittal/Drau wieder auf die Autobahn
auffahren. Von ihnen bliebe dann nur der Lärm, die Abgase und die
große Unfallgefahr, macht Anton auf die Problematik aufmerksam.

"Es kann nicht sein, dass ausländische Mautflüchtlinge bei uns keine
Steuern zahlen und unsere Bevölkerung mit ihren Brummern belasten.
Wir werden das zu verhindern wissen", kündigt Anton an. Er schlägt
der Wirtschaftskammer vor, trotzdem aktiv zu werden und ihren
Frächtern zu helfen, indem sie für verstärkte Kontrollen der im
Ausland angemeldeten LKWs eintritt. Diese LKWs werden nämlich aus
Gründen der Steuerersparnis von österreichischen Frächtern im Ausland
angemeldet und mit ausländischen Fahrern besetzt. "Das ist das
Problem, mit dem unsere einheimischen Frächter, die brav ihre Steuern
zahlen, zu kämpfen haben und es wäre wohl kontraproduktiv, wenn mit
einer Aufhebung des LKW-Fahrverbotes die Steuerflüchtlinge einen
Vorteil erhalten und unser Frächtersterben verstärkt werden würde.
Wir sind da sicher nicht dabei und stellen uns schützend vor die
Bevölkerung des Unteren Drautales", schließt Anton.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLK

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