• 10.03.2014, 11:00:12
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Strafanzeige wegen medialer "Kaske-Festspiele"

ÖAAB-FCG lässt dringenden Verdacht der Untreue prüfen / Gabriele Tamandl: "Wähler werden den Rattenfänger-Trick durchschauen!"

Utl.: ÖAAB-FCG lässt dringenden Verdacht der Untreue prüfen /
Gabriele Tamandl: "Wähler werden den Rattenfänger-Trick
durchschauen!" =

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Eine Anzeige wegen Untreue droht nun zum Beginn
der AK-Wahlen in Wien dem FSG-Listenführer Rudi Kaske. Die Begründung
der Opposition: Der amtierende AK-Präsident - oder "unbekannte
Täter", wie es in einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwalt
heißen würde - haben im Wahlkampf eine massive
Persönlichkeits-Schleichwerbung rund um die Person Rudi Kaske
betrieben, die fast ausschließlich aus Kammergeldern finanziert
worden ist. Der vermutlich strafrechtliche Tatbestand der Untreue
werde derzeit von Juristen noch eingehend geprüft, ein Antrag auf
eine AK-interne Untersuchung wurde aber bereits beantragt.
Die Spitzenkandidatin der ÖAAB-FCG-Fraktion Gabriele Tamandl: "Lange
bevor das erste von der FSG bezahlte Wahlplakat in den einschlägigen
Medien aufgetaucht ist, hat die AK-Presseabteilung mit den
Kaske-Konterfeis den Boden zur Wahl aufbereitet."
So erhielt etwa die Kronenzeitung von der AK-Presseabteilung mehrere
doppelseitige Serien-Inserate, jeweils mit Portraits von Rudi Kaske
(Krone vom Sonntag, 9. Februar 2014, pro Seite laut Anzeigentarif
100.680 Euro, ohne Steuern).
Auch alle AK-Aussendungen um "Leistbares Wohnen" - sowie persönlich
adressierte Briefe und ein Postwurf an rund 670.000 Mitglieder -
wiesen das Konterfei von Rudi Kaske auf. Auffallend: Die später
geschalteten FSG-Inserate in "Österreich" und "Heute" wiesen in Bild
und Text eine auffallende Ähnlichkeit mit den AK-Inseraten auf. Auf
eine kritische Berichterstattung zur AK-Wahl verzichtete man bei den
beiden anzeigenverwöhnten Gratismedien in der Folge natürlich
gänzlich.
Gaby Tamandl: "Dass auf dem amtlichen Stimmzettel zur AK-Wahl nun
auf dem ersten Listenplatz "Rudi Kaske - Sozialdemokratische
GewerkschafterInnen" zu lesen steht, ist nur noch der Gipfel der
Unverschämtheit. Ich hoffe, dass viele Wähler diesen
Rattenfänger-Trick durchschauen und ihre Stimme denen geben, die in
der Arbeiterkammer ehrliche Arbeit leisten und die Interessen der
Arbeitnehmer wirklich vertreten. Der ÖAAB und die Christlichen
Gewerkschafter stehen jedenfalls als Alternativ zur Verfügung."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAW

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