- 08.03.2014, 10:26:37
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FPÖ-Neubauer/LAbg. Prim. Dr. Povysil: "Gerade ältere Menschen brauchen Sicherheit bei der medizinischen Versorgung"
Abgänger der Linzer Medizin-Fakultät mit lukrativen Angeboten im Land halten
Utl.: Abgänger der Linzer Medizin-Fakultät mit lukrativen Angeboten
im Land halten =
Linz (OTS) - Der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer
und die Gesundheitssprecherin der FPÖ-Oberösterreich LAbg. Prim. Dr.
Brigitte Povysil zeigten sich mit den Feststellungen der beiden
Präsidenten des österreichischen Seniorenrates, Dr. Andreas Khol und
Karl Blecha, in den langjährigen freiheitlichen Forderungen
bestätigt.
"Im Rahmen einer Pressekonferenz war von Beiden der Sorge Ausdruck
verliehen worden, dass es in Österreich, vor allem im ländlichen
Bereich, einen Ärztemangel gebe. Dadurch leide vor allem die
medizinische Versorgung älterer Menschen. Durch diesen Umstand werde
die Notwendigkeit einer medizinischen Fakultät als zusätzliche
Ausbildungsstätte für Mediziner in Linz untermauert", stellte Povysil
fest.
Ab dem Jahr 2020 wird aufgrund der demografischen Entwicklung der
bevorstehenden Pensionierungswelle nämlich ein massives Problem
anstehen. Gemildert werden kann es nur durch den zu diesem Zeitpunkt
bestehenden Abschluss der ersten Jungärzte. Durch begleitende
Maßnahmen muss für Oberösterreich erreicht werden, dass die
ausgebildeten Mediziner auch im Land gehalten werden können. "Extrem
einengende, leistungsfeindliche Kassenverträge machen den Beruf des
Allgemeinmediziners unattraktiv. Hier ist unbedingt bei der
Problemlösung anzusetzen", fordert Povysil.
"Gerade die ältere Generation ist vom Ärztemangel am Land besonders
betroffen, da sie einerseits öfter medizinische Behandlungen in
Anspruch nehmen muss und andererseits die oftmals großen Entfernungen
zum nächsten Arzt eine große Herausforderung darstellen", so
Neubauer.
Die FPÖ kann sich mit Teilforderungen des Seniorenrates, wie der
Realisierung von Lehrpraxen als Ausbildungsstätten künftiger
Mediziner oder der Umsetzung des Hausarztmodells, identifizieren.
"Die Möglichkeit zur Schaffung von Gruppenpraxismodellen, die auch
die Beschäftigung von Ärzten in einem Angestelltenverhältnis erlaubt,
wäre zusätzlich ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung des
Ärztemangels", stellte Povysil fest.
Die Initialzündung zur Aufrechterhaltung der medizinischen
Patientenversorgung in Oberösterreich wurde mit dem Beschluss im
Nationalrat zur Einrichtung einer Medizinischen Fakultät in Linz
gesetzt. "Jetzt, wo das Problem erkannt ist und auch die richtigen
Lösungsansätze auf dem Tisch liegen, bleibt zu hoffen, dass unsere
freiheitlichen Forderungen bald umgesetzt werden, um schwerwiegendere
Versorgungslücken bei der medizinischen Betreuung nachhaltig zu
vermeiden", so Neubauer und Povysil abschließend.
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