- 08.03.2014, 09:00:32
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Stöger zum Weltfrauentag: Frauengesundheit stärken!
Bereits drei Leistungserweiterungen für Frauen in diesem Quartal
Utl.: Bereits drei Leistungserweiterungen für Frauen in diesem
Quartal =
Wien (OTS) - Anlässlich des internationalen Frauentags betont
Gesundheitsminister Alois Stöger einmal mehr die Wichtigkeit der
Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, vor allem auch in
der Gesundheit. "Wir wissen, dass Frauen und Männer unterschiedliche
Gesundheitsrisiken haben. Um die Gesundheit von Frauen zu stärken,
bauen wir das Leistungsangebot stetig aus. Alleine im ersten Quartal
2014 haben wir drei neue Gesundheitsleistungen für Frauen eingeführt:
Die Gratis-Hebammenberatung, die kostenlose HPV-Impfung und die neue
Brustkrebsfrüherkennung."
Hebammenberatung im Mutter-Kind-Pass
Seit 1. März 2014 gibt es erstmals eine kostenlose Beratungsstunde
durch eine Hebamme für Schwangere. Damit hat der Gesundheitsminister
dem Wunsch zahlreicher werdender Mütter entsprochen, während der
Schwangerschaft eine Unterstützung durch Hebammen für die bessere
Bewältigung der neuen Lebenssituation zu bekommen.
Gebärmutterhalskrebs verhindern
Eine weitere neue Präventionsmaßnahme ist die Ausweitung des
kostenlosen Kinderimpfprogramms um die HPV-Impfung. Mädchen und
Buben zwischen neun und zwölf Jahren können diese Gratis-Impfung seit
1. Februar in Anspruch nehmen. Eine HPV-Infektion kann die Ursache
für die Entwicklung bösartiger Tumore sein, darunter Krebsformen im
HNO- und Genitalbereich sowie der häufig genannte
Gebärmutterhalskrebs. Österreich ist das einzige Land Europas, das
auch Buben kostenlos impft. Ihnen kommt dabei eine ganz besondere
Verantwortung zu: Sie können zwar erkranken, nicht aber an
Gebärmutterhalskrebs - sie übertragen aber beim Geschlechtsverkehr
das HPV-Virus. Durch eine Impfung schützen Sie also auch ihre
PartnerInnen.
Brustkrebs früh erkennen
Seit 1. Jänner hat Österreich ein neues Modell zur Früherkennung von
Brustkrebs, das langfristig die Mortalität bei dieser Krankheit
senken soll. Erstmals werden die Frauen Risikogruppe (zwischen 45 und
69 Jahren) regelmäßig in einem Schreiben zur Mammografie eingeladen.
Die neue Doppelbefundung sorgt für optimale Sicherheit bei der
Auswertung des Bruströntgens. "Mit dem Screening-Programm setzen wir
neue Qualitätsstandards und wir bauen Barrieren ab. Die Frauen sollen
einen niederschwelligen Zugang zu dieser Vorsorgeuntersuchung haben",
betont Stöger, weshalb auch der Einladungsbrief wie auch
Informationsfolder und Befund in mehreren Sprachen zur Verfügung
stehen.
Um dem Prinzip der Chancengleichheit gerecht zu werden, braucht es
noch Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in
den Gesundheitsberufen sowie frauenspezifische Beratungsstellen für
alle Frauen in Österreich. Das Bundesministerium für Gesundheit
fördert daher Frauengesundheitszentren in den Bundesländern und setzt
gezielte Vorsorgeprogramme zur Verbesserung der Gesundheit von
Frauen. Zusätzlich bietet das Gesundheitsministerium zahlreiche
Info-Broschüren über frauenrelevante Gesundheitsthemen an. Diese
können kostenlos auf www.bmg.gv.at nach Hause bestellt oder online
gelesen werden.
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