Stöger zum Weltfrauentag: Frauengesundheit stärken!

Bereits drei Leistungserweiterungen für Frauen in diesem Quartal

Wien (OTS) - Anlässlich des internationalen Frauentags betont Gesundheitsminister Alois Stöger einmal mehr die Wichtigkeit der Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, vor allem auch in der Gesundheit. "Wir wissen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Gesundheitsrisiken haben. Um die Gesundheit von Frauen zu stärken, bauen wir das Leistungsangebot stetig aus. Alleine im ersten Quartal 2014 haben wir drei neue Gesundheitsleistungen für Frauen eingeführt:
Die Gratis-Hebammenberatung, die kostenlose HPV-Impfung und die neue Brustkrebsfrüherkennung."

Hebammenberatung im Mutter-Kind-Pass

Seit 1. März 2014 gibt es erstmals eine kostenlose Beratungsstunde durch eine Hebamme für Schwangere. Damit hat der Gesundheitsminister dem Wunsch zahlreicher werdender Mütter entsprochen, während der Schwangerschaft eine Unterstützung durch Hebammen für die bessere Bewältigung der neuen Lebenssituation zu bekommen.

Gebärmutterhalskrebs verhindern

Eine weitere neue Präventionsmaßnahme ist die Ausweitung des kostenlosen Kinderimpfprogramms um die HPV-Impfung. Mädchen und Buben zwischen neun und zwölf Jahren können diese Gratis-Impfung seit 1. Februar in Anspruch nehmen. Eine HPV-Infektion kann die Ursache für die Entwicklung bösartiger Tumore sein, darunter Krebsformen im HNO- und Genitalbereich sowie der häufig genannte Gebärmutterhalskrebs. Österreich ist das einzige Land Europas, das auch Buben kostenlos impft. Ihnen kommt dabei eine ganz besondere Verantwortung zu: Sie können zwar erkranken, nicht aber an Gebärmutterhalskrebs - sie übertragen aber beim Geschlechtsverkehr das HPV-Virus. Durch eine Impfung schützen Sie also auch ihre PartnerInnen.

Brustkrebs früh erkennen

Seit 1. Jänner hat Österreich ein neues Modell zur Früherkennung von Brustkrebs, das langfristig die Mortalität bei dieser Krankheit senken soll. Erstmals werden die Frauen Risikogruppe (zwischen 45 und 69 Jahren) regelmäßig in einem Schreiben zur Mammografie eingeladen. Die neue Doppelbefundung sorgt für optimale Sicherheit bei der Auswertung des Bruströntgens. "Mit dem Screening-Programm setzen wir neue Qualitätsstandards und wir bauen Barrieren ab. Die Frauen sollen einen niederschwelligen Zugang zu dieser Vorsorgeuntersuchung haben", betont Stöger, weshalb auch der Einladungsbrief wie auch Informationsfolder und Befund in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen.

Um dem Prinzip der Chancengleichheit gerecht zu werden, braucht es noch Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Gesundheitsberufen sowie frauenspezifische Beratungsstellen für alle Frauen in Österreich. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert daher Frauengesundheitszentren in den Bundesländern und setzt gezielte Vorsorgeprogramme zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen. Zusätzlich bietet das Gesundheitsministerium zahlreiche Info-Broschüren über frauenrelevante Gesundheitsthemen an. Diese können kostenlos auf www.bmg.gv.at nach Hause bestellt oder online gelesen werden.

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