- 07.03.2014, 19:48:12
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"profil-online": Ex-Burg-Chef Bachler unterstellt seinem Nachfolger Hartmann "Tricks und Feigheit"
Auch die 2008/09 "dramatisch gestiegenen Verbindlichkeiten" seien auf die "Übergangs- und Vorbereitungsspielzeit Hartmanns" zurückzuführen
Utl.: Auch die 2008/09 "dramatisch gestiegenen Verbindlichkeiten"
seien auf die "Übergangs- und Vorbereitungsspielzeit
Hartmanns" zurückzuführen =
Wien (OTS) - Gegenüber "profil-online" kommentiert Nikolaus Bachler,
der Vorgänger von Matthias Hartmann als Burgtheater-Chef und
derzeitige Intendant der Bayerischen Staatsoper in München, die
jüngsten Erkenntnisse zur Finanzmisere an der Burg mit scharfen
Worten: "Man sollte als Theatermann wissen, dass es in diesem Metier
um Ehrlichkeit und Verantwortung geht, nicht um Tricks und Feigheit.
Der Weg aus der Krise ist immer nur ein Weg der Wahrheit." Offenbar
verfolge Hartmann "nach wie vor die Taktik, jede Verantwortung von
sich auf andere abzuschieben - dadurch wird sich der Zustand des
Burgtheaters nicht verändern". Bachler unterstellt dem Burg-Chef
"Zahlenspielerei und Tricks statt Übernahme von Verantwortung", so
Bachler gegenüber "profil-online". Die Direktion Bachler/Drozda habe
"über Jahre ein künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiches Theater
geführt, bei dem Verbindlichkeiten und Eigenkapital immer im Einklang
standen. Ein solches Theater habe ich meinem Nachfolger übergeben."
Es sei "hinreichend bekannt, dass die Spielzeit 2008/09 die
Übergangs- und Vorbereitungsspielzeit Hartmanns war, von mir kaum
mehr produziert wurde und die dramatisch gestiegenen
Verbindlichkeiten darauf zurückzuführen sind. Es ist auch bekannt,
dass daher Jahresabschluss und Bilanz 2008/09 nicht mehr von mir,
sondern von Herrn Hartmann unterzeichnet wurden."
Details auf www.profil.at und in der Montag erscheinenden Ausgabe
des Nachrichtenmagazins "profil".
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