• 07.03.2014, 11:41:55
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OÖGKK fordert Ärztekammer (ÄK) zur Fortführung des Dialogs auf

Wien (OTS) - Die OÖ Gebietskrankenkasse ist schwer irritiert über den
aktuellen Versuch einzelner Ärzte-Vertreter, das in den vergangenen
Jahren aufgebaute Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit
leichtfertig zu verlassen. Die OÖGKK fordert die Ärzte daher sehr
deutlich auf, an den Gesprächstisch zurückzukommen.

OÖGKK-Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer fasst die angespannte
Situation recht offen zusammen: "Niemand kann ein Interesse daran
haben, dass sich Kassen und Ärzte anstelle von konstruktiven
Verhandlungen gegenseitig Forderungen und Vorwürfe über die Medien
ausrichten. Die ersten, die unter den Irritationen und der
Verunsicherung leiden, sind wir Versicherten - ganz besonders die
Patienten unter uns."

ÄK rennt offene Türen ein, aber: Probleme nicht OÖGKK
"umbinden"

Wenn es um die Verbesserung und die Weiterentwicklung der
hausärztlichen Versorgung geht, rennen die ärztlichen
Interessenvertreter bei der OÖGKK offene Türen ein - und
selbstverständlich gibt es Themen, die beide Partner derzeit vor
Herausforderungen stellen. Aber: Die Frage des Ärztenachwuchses auf
eine Einkommensfrage zu verkürzen, wie es ein Ärztevertreter aktuell
tut, ist mindestens ebenso unseriös, wie aus einer (!) unbesetzten
Stelle von über 1.000 Vertragsstellen eine Krise abzuleiten. Und auch
die Ärztekammer wird in einigen wichtigen Themen ihre unbewegliche
Haltung aufgeben müssen, will man den Jungärzten attraktive
Berufsmodelle im niedergelassenen Bereich anbieten.

Bisherige Zusammenarbeit beweist Partnerschaft und Dialog

Dass Ärztekammer und OÖGKK sich im Sinne der zu versorgenden
Menschen immer wieder freundschaftlich zusammenfinden, haben beide
Partner bisher stets unter Beweis gestellt. So wird der Gesamtvertrag
jährlich von der Ärztekammer mit der OÖGKK verhandelt und von den
Spitzen unterschrieben. Im aktuellen Vertrag für Oberösterreich liegt
das erzielte Honorar für die Ärzte besser als im Bundesdurchschnitt.
Das zugrundeliegende Klima der offenen, partnerschaftlichen
Zusammenarbeit war - zumindest bis 6. März - auch und besonders von
Ärzteseite unbestritten und beinahe schon ein Synonym für den OÖ
Erfolgsweg in der Gesundheitsversorgung. Es wurde, einzigartig in
Österreich und ein Vorbild für die Gesundheitsreform, eine gemeinsame
Ziele-Charta ausgearbeitet. In dieser geht es um sehr viele
gemeinsame Zukunftsinteressen - vor allem um die Attraktivierung des
Berufs als Niedergelassener Arzt.

Nicht zuletzt hat die OÖGKK auch bei den Verhandlungen zur
Gesundheitsreform auf Bundesebene immer massiv auf eine rechtzeitige
Einbindung der Gesundheitsberufe, insbesondere der Ärztekammer, in
die Ausarbeitungen und Umsetzung wichtiger Zukunftsthemen gedrängt.

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