• 07.03.2014, 10:28:26
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"Zukunft.Frauen": Absolventinnen des siebenten Durchgangs ausgezeichnet

Gemeinsames Frauenförderprogramm des Wirtschaftministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen

Utl.: Gemeinsames Frauenförderprogramm des Wirtschaftministeriums,
der Wirtschaftskammer Österreich und der
Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen =

WIEN (OTS/BMWFW) - Im Rahmen eines Festakts im Wirtschaftsministerium
wurden am Donnerstagabend die Absolventinnen des siebenten Durchgangs
des Führungskräfte-Programms "Zukunft.Frauen" ausgezeichnet. Dabei
handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums
für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), der
Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung. Ziel
ist es, den Frauenanteil in Führungs- und Entscheidungspositionen von
Unternehmen weiter zu vergrößern.

"Unser Programm ermöglicht praxisrelevantes Lernen von Fachleuten und
vermittelt spezifisches rechtliches und wirtschaftliches Fachwissen,
das für Aufsichtsfunktionen notwendig ist. Die Verbindung von
Workshops, Netzwerkaufbau und Mentoring-Programmen, zahlreiche
Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmerinnen und
Führungspersönlichkeiten machen das Erfolgsgeheimnis von
Zukunft.Frauen aus", erklärte BMWFW-Sektionschef Michael Losch. "Aus
wirtschaftspolitischer Sicht wäre es kurzsichtig, das ökonomische
Potenzial qualifizierter Frauen ungenutzt zu lassen, indem nur aus 50
Prozent des Talentepools rekrutiert wird. Ziel muss es daher sein,
den Frauenanteil in den höchsten Führungspositionen und generell in
Entscheidungspositionen weiter zu vergrößern. Dafür braucht es
entsprechende Rahmenbedingungen und gezielte Maßnahmen, die bei den
Frauen direkt ansetzen - vor allem um sie zu ermutigen, die Schritte
an die Spitze konsequent weiterzugehen. Die Politik kann
Rahmenbedingungen verbessern, fördern, bewusst machen und - wie im
Fall von "Zukunft.Frauen" - zur Ausbildung beitragen", so
Sektionschef Losch weiter.

"Ich freue mich, dass das Programm Zukunft.Frauen bereits zum
siebenten Mal erfolgreich gelaufen ist. Dies zeigt, dass wir damit
auf dem richtigen Weg sind und dieses Weiterbildungsangebot
ausgesprochen gut angenommen wird", betonte Anna Maria Hochhauser,
Generalsekretärin der WKÖ, und gratulierte den Absolventinnen
herzlich. "Zukunft.Frauen möchte Frauen ermutigen, den Schritt auch
in die Aufsichtsräte der Unternehmen zu wagen. Sehr viele Frauen sind
ausgezeichnet qualifiziert und sehr erfolgreich in ihren Jobs - sie
bekommen durch unser Programm gebündelt das notwendige Rüstzeug
vermittelt, um auch in Top-Positionen reüssieren zu können",
erläutert Hochhauser.

Gleichzeitig müsse aber auch alles dafür getan werden, dass Frauen
auf ihrem gesamten Karriereweg die notwendige Unterstützung finden.
"Dazu zählt zum Beispiel der Ausbau von qualitativ hochwertigen
Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um Beruf und Familie besser
vereinbaren zu können", unterstreicht die WKÖ-Generalsekretärin.
"Denn nur wenn wir die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen, können
Frauen den Karriereweg ihrer Wahl auch beschreiten".

Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung
ergänzt: "Für uns ist es entscheidend, dass Frauen stärker in das
Wirtschaftsleben und in den Arbeitsmarkt einbezogen werden und dort
auch eine höhere Repräsentanz in Führungspositionen erreichen. Wir in
der Industriellenvereinigung sehen Vielfalt als Chance, denn
vielfältige Führungsgremien verfügen nicht nur über ein breites
Spektrum an Expertenwissen, sondern auch über einen Mix an
Führungsstilen und einen vielfältigen Pool an kreativen Ideen und
Lösungen. Genau dort setzt die Initiative 'Zukunft.Frauen' an und
leistet einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer modernen
Gesellschaft in Österreich."

Reges Interesse an "Zukunft.Frauen" und Aufsichtsrätinnen-Datenbank

"Zukunft.Frauen" findet immer mehr Zuspruch, das zeigt nicht nur die
starke Nachfrage, sondern auch die Tatsache, dass im Herbst schon der
achte Durchgang startet. Das Programm wird durch eine öffentlich
zugängliche Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der über 350
Frauen registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für
Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert.

Das große Interesse am Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen" zeigt
nicht nur, dass enormes Potenzial vorhanden ist, sondern auch die
Motivation und die Begeisterung von Frauen, Spitzenjobs anzustreben.
"Ich bin überzeugt, dass wir eine stärkere Repräsentanz von Frauen in
Führungsetagen nicht durch Regulierung sondern durch Eigeninitiative
der Frauen, aber auch Unternehmen in Österreich erreichen. Den
Absolventinnen von Zukunft.Frauen 7 möchte ich für ihr Engagement
danken und das Allerbeste auf ihrem weiteren beruflichen Weg
wünschen." so Koren.

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