- 07.03.2014, 09:21:06
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ÖAMTC: Heuer bereits 47 Prozent mehr Todesopfer im Straßenverkehr als im Vergleichszeitraum 2013
Ablenkung als häufige Unfallursache und Anlass für ÄKVÖ-Symposium am 2. April
Utl.: Ablenkung als häufige Unfallursache und Anlass für
ÄKVÖ-Symposium am 2. April =
Wien (OTS) - Erst zwei Monate alt ist das Jahr 2014 und schon zeigt
die Unfallstatistik einen deutlichen Anstieg hinsichtlich der
Todesopfer auf. "Bereits 75 Personen sind bis einschließlich 2. März
auf österreichischen Straßen ums Leben gekommen. Im Vorjahr waren es
zur gleichen Zeit noch 51 - das entspricht einer Steigerung von etwa
47 Prozent", stellt ÖAMTC-Verkehrstechniker Markus Schneider fest
(Quelle: BMI).
In den vergangenen Jahren verzeichnete die Unfallstatistik einen
erfreulichen Abwärtstrend. 2013 wurde die niedrigste Anzahl bei
Todesopfern im Straßenverkehr seit 50 Jahren verzeichnet. 2014
scheint diesen positiven Trend zu durchbrechen. "Die im Vergleich zum
Vorjahr bereits frühlingshaften Temperaturen und damit
unproblematischeren Straßenverhältnisse sorgen scheinbar für ein
unvorsichtigeres Verhalten. Und weil das gute Wetter viele nach
draußen lockt, treffen verschiedene Verkehrsteilnehmer wie Auto-,
Motorrad-, Fahrradfahrer und Fußgänger aufeinander - was das Risiko
für Unfälle steigert", vermutet der Experte einen Grund für die
aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen.
Ablenkung ist heuer doppelt so oft Unfallursache wie in
Vorjahren
Neben nicht angepasstem Tempo und Vorrangverletzung war Ablenkung
bzw. Unachtsamkeit die Hauptursache für die Unfälle: Bei 14 der
getöteten Personen im heurigen Jahr (knapp 19 Prozent) war Ablenkung
der Auslöser für den Unfall. "Im Vergleich der vergangenen drei Jahre
ist damit die Anzahl der Fälle, in denen Ablenkung eine tödliche
Unfallursache war, doppelt so hoch", erklärt ÖAMTC-Experte Schneider.
AKVÖ-Symposium zum Thema "Ablenkung" am 2. April 2014 in Wien
Mit "Ablenkung und Unaufmerksamkeit hinter dem Lenkrad" setzt sich
das bevorstehende Symposium der Ärztlichen Kraftfahrvereinigung
Österreichs (ÄKVÖ) und des ÖAMTC auseinander. Die Referenten widmen
sich Fragen wie: Was sehen wir und nehmen es trotzdem nicht wahr? Wie
viel Ablenkung verzeiht uns die Straße? Wodurch kann unsere
Aufmerksamkeit gesteigert werden? Abgehalten wird das Symposium am 2.
April im Wiener Radiokulturhaus.
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