FP-Jung: SPÖ-Gewerkschafter beleidigt Kollegen auf ungeheuerliche Weise

Häupl muss Stellungnahme abgeben

Wien (OTS/fpd) - Am 27. Februar 2014 lud das Bezirksmuseum Mariahilf zu einer Diskussion Thema
"Anschlag auf die Demokratie? Die Ereignisse rund um den FPÖ-Ball und die Demos".
Neben der Ex-Journalistin Scholl (Sie hat sich für ihre Verleumdung von Hilmar Kabas noch immer nicht entschuldigt), nahm auch die rabiate Demoteilnehmerin Natascha Strobl (SPÖ-Wien) und der rote Gewerkschafter Harald Segall teil.

"Mir liegt nun ein sehr detailliertes, fast 30 Seiten langes Protokoll von dieser Veranstaltung vor. Neben anderen, auf Grund der Sprecher erwartbaren Unsinnigkeiten und Unwahrheiten glänzte aber vor allem der SPÖ-Gewerkschaftsvertreter durch seine empörenden Beschimpfungen seiner Kollegen, die er kollektiv als "Burgendländer", die sich in Wien nicht zurecht fänden, abqualifizierte. Außerdem drohte er dem Polizeipräsidenten unverhohlen mit einer möglichen Abwahl, wenn er nicht pariere", empört sich der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung über die Vorkommnisse. Als Beweis für die ungeheuerlichen Aussagen werden nachstehend einige wenige Auszüge aus dem Protokoll angeführt.

Drohung gegenüber Pürstl:
"Das was der Polizeipräsident in der Sendung "Im Treffpunkt" gesagt war völlig überzogen und unnötig, denn im Sicherheitspolizeigesetz steht sowieso drinnen, dass die Rettungskräfte sowieso verpflichtet sind die Daten von verletzten Personen an die Polizei zu melden. Das hätte der Polizeipräsident im Fernsehen erst gar nicht betonen müssen, das passiere sowieso. Und der Polizeipräsident sei sowieso nur für 5 Jahre ernannt. Wenn er sich nichts zuschulden kommen lässt, kann er für weitere 5 Jahre bestellt werden. So muss er sich dann auch verhalten. Der amtierende Polizeipräsident hat schon 3 Jahre hinter sich gebracht und ist noch 2 Jahre als Polizeipräsident im Amt. Dann wird man weiter sehen..."

Die hilflosen Kollegen aus der Provinz:
".. (Er) ..Sieht das primäre Problem darin, dass da aus allen Bundesländern Polizeibeamte nach Wien beordert worden sind, die zuvor noch nie in Wien gewesen sind und sich dort überhaupt nicht ausgekannt haben in der Innenstadt. Da waren beispielsweise Einheiten aus Oberösterreich aus Linz die sich selber stolz "Lentos" nennen. Da sind halt die alten Landgendarmen, die halt jetzt auch Polizei heißen. Die kommen irgendwoher aus der Prärie und kennen sich in der Wiener Innenstadt überhaupt nicht aus. Die kann man wo hinstellen, aber die bewegen sich nicht von der Stelle, weil die finden nie wieder zurück. Und dann hat man auch noch junge Polizeischüler aufgestellt. Er selber war ja lange Zeit Lehrer auf der Polizeischule. Da wurden jede Menge falsche Entscheidungen getroffen."

"Das dürfte für einen Rücktritt von seinen Gewerkschaftsfunktionen reichen", meint Jung und fordert den Bürgermeister auf, zu den Drohungen gegen den Polizeipräsidenten Stellung zu nehmen. (Schluss) hn

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