FPÖ- Leyroutz: Gesundheitsreferentin Prettner ist hilflos überfordert

Der Machtrausch der rot-schwarz-grünen Regierung kennt keine Grenzen mehr - Verträge ohne Ausschreibung - Objektivierung abgeschafft

Klagenfurt (OTS) - Nach einem Jahr rot-schwarz-grüner Regierung und einem Jahr roter Gesundheitspolitik wird für den Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Mag. Christian Leyroutz, die Vorgehensweise dieser Regierung zu einem untragbaren Schauspiel. "Die Gesundheitsreferentin kennt sich auf breiter Front nicht mehr aus, die Aufgaben wachsen ihr sichtbar über den Kopf", stellt Leyroutz fest und fragt nach, ob die Gesundheitsreferentin überhaupt noch wisse, für was sie zuständig sei!

In den existentiellen Fragen der Gesundheitspolitik ist Prettner seit Monaten auf Tauchstation. Es gäbe derart viele offene Baustellen, angefangen von der prekären Situation des "Landärztesterbens" bis hin zur Schrumpfung der Regionalspitäler in Kärnten. "Die Untätigkeit Prettners gefährdet das Gesundheitssystem in Kärnten. Es ist höchste Zeit, dass Prettner sich an die Arbeit macht, Aufforderungen dazu gibt es von unserer Seite genug", betont Leyroutz.

Wie Leyroutz weiters ausführt, zeige auch das neue Management der Kabeg seinen Machtrausch, indem das Bundesvergabegesetz bereits umgangen wird. Eines der aktuellsten Beispiele dazu ist, dass ein Labormanagementvertrag ohne Ausschreibung wieder vergeben worden sei und dies ohne Zustimmung bzw. ohne Einbindung des zuständigen und verantwortlichen Primarius. "Sogar das Primarärztekollegium hat schriftlich dagegen protestiert. Drüberfahren scheint das neue Markenzeichen zu sein", kritisiert Leyroutz scharf. Auch hinsichtlich der Postenvergaben in der KABEG wurden mittlerweile die Objektivierungen abgeschafft. "Dies zeigt sich anhand der Sekretärin des Herrn Gabriels, die offensichtlich auf Basis eines rot-schwarzen Kuhhandels und der Nichte des altenbekannten Schandgeldbeziehers Josef Martinz, die beide ohne Objektivierung bestellt wurden", zeigt Leyroutz auf.

Kärnten brauche kein parteipolitisch vereinnahmtes Gesundheitswesen, sondern fachlich kompetente Leute an der Spitze, deren Ziel es ist, die Qualität der Gesundheitsversorgung in Kärnten zu sichern und auszubauen. Abschließend hält Leyroutz fest, dass die Freiheitlichen jegliche Grauslichkeiten dieser Regierung genauestens verfolgen und aufzeigen werden.

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