Steinhauser zu News-Enthüllungen: Ist Netzwerk an Facebook-Hetze bewusste FPÖ-Strategie?

Grüne: FPÖ müsste mit Ausschlüssen durchgreifen

Wien (OTS) - "Was weiß Parteiobmann Strache über das Netzwerk an Facebook-Seiten von FPÖ-Funktionären, das Platz für Hetze und Aufruf zu Mord- und Totschlag bietet. Es ist zu klären, ob diese Seiten Teil der FPÖ-Strategie sind", fordert der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser nach einem angekündigten Bericht des Magazins News Aufklärung. Die Internetplattform "Heimat ohne Hass" hat detailliert enthüllt, dass zahlreiche FPÖ-Funktionäre hinter Facebook-Seiten wie "SOS Österreich" und "Österreich hat schon genug Ausländer" stehen.

Steinhauser sieht den Verdacht, dass die Facebook-Seiten Teil der FPÖ-Strategie sind, erhärtet, wenn Strache jetzt nicht durchgreift und die betroffenen Funktionäre ausschließt. "Das Ausmaß der Hetze Im Umfeld der FPÖ-Funktionäre ist erschreckend, aber alles andere als eine Überraschung. Schon des Öfteren sind diverse FPÖ Funktionäre durch hasserfüllte Postings auf Facebook in Erscheinung getreten. Daran darf man sich aber nicht gewöhnen. Was mit Hetze beginnt, kann mit schweren handfesten Übergriffen enden", schließt Steinhauser.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005